Anzeige

Digitalpakt Schule: Ausbau Eisenacher Schulen schreitet voran

Die Stadt Eisenach stellt weiter die Weichen für die Digitalisierung der Schulen und wird damit der Tatsache gerecht, dass sich nicht zuletzt durch die Corona-Pandemie der Schulalltag dauerhaft verändert hat. Das Geld dafür stammt aus dem bundesweiten Förderprogramm „DigitalPakt Schule 2019 bis 2024“.

Seit Jahresbeginn setzt die Stadt Eisenach ihr Digitalisierungsprogramm Schritt für Schritt um. Nun ist auch in der Georgenschule am Eisenacher Marktplatz die digitale Infrastruktur geschaffen worden.

Die Bauarbeiten in der ersten Schule begannen bereits im Februar. In der Geschwister-Scholl-Schule sind die Leitungen inzwischen verlegt. In der Goetheschule wird aktuell noch gearbeitet und in der Georgenschule können die Bauarbeiten abgeschlossen werden. Allein für diese drei Schulen kostet der Ausbau rund 275.000 Euro. Es folgen weitere: Im Elisabeth-Gymnasium hat der Ausbau bereits begonnen. Im Herbst ist das Ernst-Abbe-Gymnasium an der Reihe.

Für die Verbesserung der digitalen Infrastruktur der Schulgebäude stehen aus dem Digitalpakt Schule (Teil I) für die Stadt Eisenach insgesamt 2,68 Millionen Euro bereit. Schritt für Schritt wird an allen Eisenacher Schulen die technische Infrastruktur ausgebaut. Das beinhaltet die Einrichtung von LAN- und WLAN-Strukturen sowie die Anschaffung digitaler Präsentationstechnik.

Investitionen in die Digitalisierung der Schulen sind Investitionen in die Zukunft. Wir dürfen keine Zeit mehr verlieren, sagt Bildungsdezernent Ingo Wachtmeister.

408 mobile Endgeräte für Lehrer*innenan Beschaffung von Laptops beteiligt
Als nächstes wird im Rahmen des Digitalpakts Schule (Teil VI) das Lehrpersonal mit Laptops ausgestattet. 408 Geräte sollen gekauft werden, 269.864 Euro sind dafür vorgesehen. In Abstimmung mit den Schulen wird derzeit über die Gerätetypen und Betriebssysteme, die angeschafft werden sollen, beraten. Das Vergabeverfahren ist bereits eingeleitet worden. Die Stadtverwaltung hofft, dass die Geräte im Laufe des Jahres geliefert werden können.

Ein weiteres Maßnahmenpaket (Digitalpakt Schule, Teil V) sieht zusätzliches Personal für die Betreuung der digitalen Schulinfrastruktur vor. Bisher war nur ein Mitarbeiter für die Betreuung der Technik angestellt. Mithilfe der Fördermittel werden es in Zukunft drei sein. Vom Bund erhält die Stadt Eisenach dafür rund 300.000 Euro Unterstützung. Eine der beiden Stellen konnte zudem über eine Zusatzvereinbarung des Freistaates Thüringen geschaffen werden (Fördersumme rund 70.000 Euro jährlich bis 2024).

650 Leihgeräte für Schüler
Bereits seit Anfang des Jahres liefert die Stadt Eisenach insgesamt 650 Leihgeräte an Eisenacher Schulen aus. Aufgrund von Lieferengpässen fehlen derzeit noch 90 Geräte. Je nach Bedarf der Schule wurden Tablets sowie Laptops angeschafft. Die Schulen geben ihrerseits die Geräte auf Basis eines Leihvertrags an die Schüler weiter. Im Fokus stehen dabei Kinder, die im Elternhaus über keine gute technische Ausstattung verfügen.

Insgesamt investierte die Stadt Eisenach rund 350.000 Euro in mobile Endgeräte für Schüler. Das Geld stammt ebenfalls aus Mitteln des bundesweiten Förderprogramms Digitalpakt Schule (Teil IV). Für die etwa 5000 Eisenacher Schüler*innen – von der Grundschule bis zur Berufsschule – stellt der Digitalpakt eine wesentliche Investition dar. Bis zum Jahr 2024 soll das Projekt vollständig umgesetzt sein.

Anzeige
Anzeige
Top