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Dorferneuerungsprogramm bleibt Investitionsmotor in der Region

Die Landtagsabgeordnete der Linken Anja Müller hat in einer Anfrage an die Thüringer Landesregierung erfragt, welche zusätzlichen Finanzmittel des Freistaates über das Dorferneuerungsprogramm in die Wartburgregion geflossen sind.

Insgesamt hat die Wartburgregion mit 5,1 Millionen € davon profitiert, macht die Abgeordnete deutlich. So bekam beispielsweise die Gemeinde Barchfeld-Immelborn für den Umbau der Sängerklause 511.371,53 € zusätzliche Landesmittel. Und auch die Sanierung des Rathausplatzes in Barchfeld profitiert vom Dorferneuerungsprogramm mit 286.409,00 €.

Der Spielplatz des Kindergartens „Weltentdecker“ in Stadtlengsfeld konnte ebenso profitieren, wie auch der Kindergarten in Gehaus mit 260.000 €.

Weiter geht aus der Antwort hervor, dass im Jahr 2021 141 Förderanträge aus der Region gestellt worden sind. Davon alleine 53 Anträge aus dem privaten Bereich. Von den bisher nicht bewilligten Anträgen wurden 25 abgelehnt und 33 Förderanträge sind noch offen.  Die Abgeordnete Müller fragt dazu im Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft nach. nach.

Für das Jahr 2022 hat die Thüringer Landesregierung festgelegt keine neuen Förderschwerpunkte aufzulegen, sondern erst einmal die Anträge aus dem vergangenen Jahr abzuarbeiten. Das erhöht die Chancen für die noch offenen 33 Anträge deutlich, so Müller.

Abschließend betont die Abgeordnete, dass die Dorferneuerungsprogramme ein Investitionsmotor bleiben und diese Programme sich auch dem Wandel anpassen. Lag der Förderschwerpunkt vor Jahren noch in der Sanierung von Straßen und Plätzen, liegt dieser heutzutage auf dem Bemühen, das Zusammenleben in den Dörfern zu stärken und sozialräumliche Entwicklungsprozesse zu unterstützen.

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