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Eine Lanze für die Mitdiskutanten brechen

Oftmals macht man es sich im Leben einfach. Es gibt gut und böse, schwarz und weiß, Freund und Feind.
Ähnlich verhält es sich auch beim „Tor zur Stadt“. Es gibt Befürworter und es gibt Gegner.
Auch Eisenachs Baudezernent Andreas Ludwig (CDU) ist einer dieser Befürworter – oder muss ihn in seiner Funktion zumindest spielen. Damit ist er in den zahlreichen Disskussionsrunden zum Thema oft der „Buhmann“ und muss unpopuläre Entscheidungen der Stadtspitze erklären.
Aufgeregte Bürger und Stadtratsabgeordnete, sowie eine ehemalige Baudezernentin greifen ihn in Diskussionen immer wieder scharf und teilweise sogar persönlich an.
Dass Ludwig erst seit Januar 2013 überhaupt in unserer Stadt aktiv ist, hingegen die Bauplanungen aber schon seit 1990 laufen, wird dabei oft vergessen.

Doch nicht nur mit dem Bürgermeister geht man entsprechend unsachlich um. Auch andere Mitdiskutanten, unabhängig der persönlichen oder politischen Meinung, werden in diesen Debatten nicht nur in Grund und Boden geredet, sondern auch oftmals ausgebuht und angegriffen.

Bereits zum zweiten Mal war dies am vergangenen Freitag im „Thüringer Hof“ vorgekommen und hatte mir, als neutralen Beobachter, die Wut in den Bauch getrieben.

Liebe Mitbürger und Mitbürgerinnen, liebe Politiker und Politikerinnen,

ist es denn zu viel verlangt, wenn man einen sachlichen und korrekten Umgang miteinander pflegt? Mir ist sehr wohl bekannt, dass es sich um ein emotionales Thema handelt. Aber ein wenig Anstand gegenüber dem Mitdiskutanten sollte nicht zu viel verlangt sein. Sie sind auch nur Menschen und haben ein Recht auf Meinung.

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