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Eisenach bereitet sich auf Flüchtlinge vor

Unser bisheriges Eisenacher System stößt ganz einfach an seine Grenzen

rechtfertigte am Dienstagnachmittag Eisenachs Oberbürgermeisterin Katja Wolf (Linke) eine kürzlich eingerichtete Notunterkunft für Flüchtlinge.

51 Campingliegen haben Kameraden der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr Eisenach Mitte im Rekordtempo von anderthalb Stunden am Nachmittag aufgebaut. Grund dafür ist die Ankunft von 50 Flüchtlingen, die am morgigen Mittwoch in der Turnhalle des SBBZ Ludwig-Erhard im Eisenacher Palmental erwartet werden. Grund dafür ist, dass die bisherige dezentrale Unterbringung der vorrangig aus Syrien und den Balkanstaaten stammenden Flüchtlingen mit der derzeitigen Welle an Asylsuchenden nicht mehr funktioniert.

Dennoch, so betonte die Oberbürgermeisterin, sei die Unterbringung der Flüchtlinge, welche aus der Erstaufnahmestelle in Suhl nach Eisenach kommen, nur eine vorübergehende Lösung. Immerhin sei auch die Turnhalle mit ihren zwar bequemen aber räumlich nicht getrennten Campingliegen nur eine Notunterkunft.

In der Stadt Eisenach wird sich ein ganzer Stab um die Hilfesuchenden kümmern. So werden Sozial- und Jugendamt ebenso engagiert sein wie Helfer aus Feuerwehr, THW und dem Sanitäts- und Betreuungszug des DRK. Auch die Polizei ist bereits in die Vorbereitungsmaßnahmen um die Halle im Palmental eingebunden. Vorbereitet sind die Helfer auch mit Hygieneartikeln und kalte Speisen.

Sportunterricht werde allerdings, auch das erklärte Katja Wolf, in der Halle aufgrund der Gegebenheiten vorerst nicht mehr möglich sein. Für die Schüler des beruflichen Gymnasiums werde aber eine Ausweichmöglichkeit geschaffen, sodass sie keine Nachteile durch die Sonderlage haben werden.

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