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Eisenach ist Gründungsmitglied des Vereins „Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Kommunen in Thüringen“

Die Stadt Eisenach gehört mit elf weiteren Kommunen zu den Gründungsmitgliedern des neuen Vereins „Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Kommunen in Thüringen (AGFK TH)“.

Baubürgermeister Dr. Uwe Möller unterzeichnete am 27. August den entsprechenden Mitgliedsvertrag und freut sich jetzt auf „ein neues Kapitel der Zusammenarbeit“. Vereinsvorsitzende Petra Enders (Landrätin des Ilm-Kreises) machte deutlich, wie wichtig die Arbeit am Thema Radverkehr für alle Gebietskörperschaften im Freistaat Thüringen ist. Die Gründung eines Vereins, um die gemeinsame Arbeit und den Netzwerkaustausch mit anderen Akteuren voranzutreiben ist ein erster entscheidender Schritt, um noch mehr Kommunen für das Thema zu gewinnen. Neben der Akquise von neuen Mitgliedern und der Netzwerkarbeit sollen auch weiterhin Projekte umgesetzt werden – darunter eine Imagekampagne für Radverkehr.

Die AGFK Thüringen leistet somit einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung des Radverkehrskonzepts 2.0 des Freistaats Thüringen, so Enders.

Auch der stellvertretende Vorsitzende Christian Gerlitz (Bürgermeister und Dezernent für Stadtentwicklung und Umwelt in Jena) betonte:

Je mehr Kommunen und Landkreise in der AGFK-TH zusammenarbeiten und sich dem Verein anschließen, umso besser können die gemeinsamen Ziele umgesetzt und sowohl die Landes- als auch Lokalpolitik für das Thema sensibilisiert werden.

Insgesamt 12 Kommunen aus Thüringen haben ihren Betritt zum neuen Verein beschlossen. Die Städte Arnstadt, Eisenach, Erfurt, Gera, Ilmenau, Jena, Mühlhausen, Nordhausen, Schmölln und Weimar sowie die Landkreise Ilm-Kreis und Schmalkalden-Meiningen gehen so gemeinsam den Weg für mehr Fahrradfreundlichkeit in ihren Städten und Landkreisen weiter.

Bis zur offiziellen Eintragung im Amtsregister und der Anerkennung als e.V. wird etwas Zeit vergehen. Die inhaltliche Arbeit läuft, wie bisher durch die Radverkehrsbeauftragten der Kommunen und die Geschäftsstelle bei der Stadt Erfurt, intensiv weiter. Das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (TMIL) unterstützt die Arbeit des Vereins fachlich wie finanziell in den nächsten Jahren und gibt Schwung für die neuen Aufgaben.

Andrea T. | | Quelle:

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