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Eisenach wieder bei Flaggentag der „Mayors for Peace“ dabei

Bildquelle: Werbeagentur Frank Bode | www.werbe-bo.de

Am heutigen 8. Juli, dem deutschlandweiten Flaggentag von „Mayors for Peace“, wird in Eisenach auch in diesem Jahr wieder die Flagge des weltweiten Städtebündnisses gemeinsam mit der Fahne der Stadt vor dem Rathaus wehen. Sie symbolisieren den Einsatz des Netzwerkes für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen.

„Bürgermeister für den Frieden“ – so lautet die deutsche Übersetzung von „Mayors for Peace“, einer Vereinigung von Städten weltweit, die sich der Friedensarbeit verschrieben haben. Seit 2015 ist Oberbürgermeisterin Katja Wolf als Vertreterin der Stadt Eisenach Mitglied dieser Organisation. Mehr als 680 Städte sind in Deutschland bereits Mitglied in diesem Netzwerk.

Der Flaggentag findet zum zehnten Mal in Deutschland statt. Mehr als 300 Mitgliedsstädte beteiligen sich in diesem Jahr daran und hissen gemeinsam vor den Rathäusern die Mayors for Peace-Flagge als Zeichen für den Frieden und die Abschaffung der Atomwaffen.

Eisenach tritt weiter konsequent für ein Atomwaffenverbot ein. 75 Jahre nach den Abwürfen der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki hat sich die Hoffnung der Überlebenden nach einer Welt ohne Kernwaffen immer noch nicht erfüllt. Mit der gemeinsamen Aktion setzen wir auch hier in der Wartburgstadt erneut ein klares Signal für eine Welt ohne Atomwaffen, betont Katja Wolf.

In diesem Jahr steht der im Januar in Kraft getretene Atomwaffenverbotsvertrag im Fokus des Flaggentages. Die Atommächte haben den Vertrag nicht unterzeichnet, und auch Deutschland ist dem Verbotsvertrag bislang nicht beigetreten. Weltweit appellieren die Mayors for Peace daher an ihre jeweiligen Staaten, den Atomwaffenverbotsvertrag zu unterzeichnen, so auch in Deutschland an diesem Flaggentag.

Städtebündnis „Mayors for Peace“

Im Jahre 1982 rief Takeshi Araki, der damalige Bürgermeister von Hiroshima, das Städtebündnis „Mayors for Peace“ ins Leben. Das weltweite Netzwerk setzt sich seit dem vor allem für die Abschaffung von Atomwaffen ein, greift aber auch aktuelle Themen auf, um Wege für ein friedvolles Miteinander zu diskutieren. Seit 1991 ist die Organisation vom Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen als Nichtregierungsorganisation (NGO) registriert. Zu ihren Mitgliedern zählen alle Arten von Kommunen – von kleinen Dörfern und Gemeinden bis hin zu Megastädten wie Tokyo. Aktuell gehören mehr als 7.900 Städte dem Netzwerk an, darunter mehr als 680 Städte in Deutschland.

Der Flaggentag der Mayors for Peace erinnert zudem an ein Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag (das Hauptrechtssprechungsorgan der Vereinten Nationen), das am 8. Juli 1996 veröffentlicht wurde. Das Gutachten stellte fest, dass die Gefahr durch oder die Verwendung von Nuklearwaffen im allgemeinen dem Völkerrecht widersprechen.

(Quelle: Ihttps://www.icanw.de/fakten/nuklearwaffen-eine-chronologie)

Weitere Informationen: www.mayorsforpeace.de

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