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Erfolgreiche Integrationsarbeit der Volkshochschule wird fortgesetzt

Bildquelle: Werbeagentur Frank Bode | www.werbe-bo.de

Die Eisenacher Volkshochschule (VHS) kann ihre erfolgreiche Integrationsarbeit fortsetzen. Der Stadtrat gab für zwei befristete Stellen, die jeweils aus Förderprogrammen finanziert werden, gestern (26. Juni) grünes Licht.

Wir stehen vor den Herausforderungen einer sinnvollen und strukturierten Integration Geflüchteter. Die Integration über Sprache ist dabei erstrangig, sagt Bildungsdezernent Ingo Wachtmeister.

Weil es zunehmend schwer fällt, geeignete Lehrkräfte auf Honorarbasis zu finden, setzt die Wartburgstadt auf Förderprogramme. Jeweils zirka 110.000 Euro Grundförderung nach dem Thüringer Erwachsenenbildungsgesetz erhält die VHS beispielsweise für die Jahre 2018 und 2019. Hinzu kommen Erstattungen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge.

Damit können wir eine bis Ende 2019 befristet eingestellte Lehrkraft für einen Integrationskurs  beziehungsweise einen Kurs im Integrationsbereich finanzieren, die zugleich Beratungs- und Verwaltungstätigkeiten im Integrationsbereich erledigt, so Wachtmeister.

Eisenach ist außerdem Modellstandort für das Thüringer Landesprogramm „Start Bildung“, aus dem eine weitere Stelle finanziert werden kann. Damit Geflüchtete über sprachliche und schulische Grundkenntnisse verfügen, sollen Unterrichtseinheiten nicht nur in Deutsch sondern auch in Mathematik, Gesellschaft/Politik und Berufsorientierung angeboten werden.

An der Eisenacher Volkshochschule haben seit 2015 zirka 1000 Geflüchtete Deutsch gelernt. Zum Angebot gehören neben den klassischen Integrationskursen und den daran anschließenden B2 Kursen auch Projekte wie Start und Einstieg Deutsch für Migranten, die keine Zugangsberechtigung zum Integrationskurs haben. Die Mitarbeiter der VHS sind dabei nicht nur Sprachvermittler, sondern übernehmen in vielen Fällen auch die sozialpädagogische Betreuung der Teilnehmer.

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