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Erhöhte Waldbrandgefahr in Thüringen

Aufgrund der hohen Temperaturen der letzten Tage und bisher ausbleibenden größeren Niederschlagsmengen mussten für die Forstamtsbereiche Marksuhl und Bad Salzungen mit der Waldbrandwarnstufe III (es besteht hohe Waldbrandgefahr) die Zweithöchste von insgesamt vier Waldbrandwarnstufen ausgerufen werden.
In den Bereichen der Forstämter Bad Berka, Heldburg, Jena, Kaltennordheim, Oberhof, Schmalkalden, Schönbrunn, Schwarza, Sonneberg und Stadtroda wurde die Warnstufe II (es besteht erhöhte Waldbrandgefahr) ausgerufen. Darüber ist in zehn weiteren Forstamtsbereichen die Waldbrandwarnstufe I (es besteht Waldbrandgefahr) ausgerufen. In sechs Forstamtsbereichen besteht keine Gefährdungsstufe.

Niederschläge sowie der frische Laubaustrieb der Bäume mit der nachwachsenden Gras- und Krautschicht wirken der Brandgefahr entgegen. Bei ausbleibenden Niederschlägen und anhaltend hohen Temperaturen ist jedoch mit zunehmender Waldbrandgefahr zu rechnen.

Das Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt appelliert daher an alle Waldbesucher, sich umsichtig in der freien Natur zu verhalten und erinnert daran, dass das Entzünden von Lagerfeuern und das Grillen im Wald oder in Waldesnähe, im Abstand von weniger als 100 m verboten ist. Auch gilt im Wald ein generelles Rauchverbot.

In Gebieten mit Waldbrandgefahr sollten Fahrzeuge so geparkt werden, dass sie an Waldwegen und Waldzufahrten die Durchfahrt für Löschfahrzeuge und Einsatzkräfte nicht behindern. Glimmende Zigarettenreste, die während der Fahrt durch Waldgebiete aus dem Auto geworfen werden, können ebenso wie die Prismenwirkung von Glasflaschen und Scherben zu Zündquellen von Waldbränden werden.

Die Beachtung dieser einfachen Hinweise und Verbote hilft, Waldbrände zu vermeiden und damit schwerwiegende materielle Schäden und ökologische Beeinträchtigungen der Wälder in Thüringen abzuwenden. So bleiben die Schutz- und Erholungswirkungen des Waldes für die Bevölkerung dauerhaft erhalten.

Bei Anzeichen von Waldbränden sollte umgehend über Notruf die Polizei, die Feuerwehr oder die nächste Revierförsterei verständigt werden.

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