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Erinnerung wachhalten

Bildquelle: Werbeagentur Frank Bode | www.werbe-bo.de

Gedenkveranstaltung zur Pogromnacht findet auch in diesem Jahr statt

Gedenken ist nicht verschiebbar. Darum meldeten der DBG Kreisverband EisenachWartburgkreis und das Bündnis gegen Rechtsextremismus Eisenach auch für dieses Jahr eine Veranstaltung zum Gedenken der Pogromnacht am Montag, den 9.11. an. Auch die Stadtverwaltung und Vertreter der Kirchen werden sich an dieser Veranstaltung beteiligen. Als Antwort auf die besonderen Herausforderungen dieser Zeit, wird diesmal auf das Gedenken im Bahnhof und den Mahngang verzichtet werden und ein Gedenken im kleineren Format unter Corona Schutzmaßnahmen am Denkmal der ehemaligen Synagoge unter freien Himmel stattfinden.

Das schöne Gebäude der Eisenacher Synagoge gehörte über 50 Jahre zum Stadtbild von Eisenach, bis es in der Nacht zum 10. November zerstört und niedergebrannt wurde. Das Wachhalten der Erinnerung daran, aber auch an die jüdischen Bürger Bürgerinnen dieser Stadt, die zur Geschichte Eisenachs ihren persönlichen Beitrag leisteten und deren Geschäfte und zum Teil auch Wohnräume am 9. November zerschlagen und zerstört wurden, bleibt auch in diesem Jahr ein Anliegen, das es zu würdigen gilt.

Alle Eisenacher, die diesen dunklen Teil der Stadtgeschichte gedenken wollen, sind um 17:00 an das Denkmal der ehemaligen Synagoge in der Karl-Marx-Straße eingeladen. Da in diesem Jahr keine Blumen organisiert werden können, werden alle gebeten, selbst Blumen, Steine und Kerzen mitzubringen.

Thekla Bernecker

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