FACHGEBIET SAUBERKEIT: KNAPP 600 PAPIERKÖRBE IM STADTGEBIET

Die Stadt Eisenach hat flächendeckend sowie zusätzlich an hochfrequentierten Bereichen Papierkörbe aufgestellt. Diese werden in regelmäßigen Abständen von Mitarbeitenden der Umweltservice Wartburgregion GmbH (USW) und der Stadtverwaltung gereinigt, repariert oder ersetzt. Die Anzahl der Papierkörbe beläuft sich auf insgesamt 598 Stück im gesamten Stadtgebiet sowie in den Ortsteilen, in letzteren vor allem auf Spielplätzen und an Bushaltestellen.

Derzeit sind noch verschiedenste Bauarten – bestehend aus Beton, Kunststoff oder Metall – im Umlauf. Die Kosten für die Anschaffung neuer Papierkörbe bewegen sich je nach Form und Material zwischen 130 Euro und über 1000 Euro. Das Leeren übernimmt die USW – „Eisenachs Saubermann“ – in verschiedenen Rhythmen. Diese sind entweder täglich von Montag bis Sonntag oder zwei- bis dreimal wöchentlich. In innerstädtischen Bereichen und an Orten mit hohem touristischem Aufkommen werden sie täglich, stellenweise sogar zweimal täglich, geleert. Daraus ergeben sich etwa 2350 Leerungen pro Woche. Ein Behälter kann etwa 20 Kilogramm an Müll aufnehmen. In einem Jahr sind bisher fast 2444 Tonnen Papierkorbabfälle, bei rund 122.200 Leerungen zusammenkommen. Im städtischen Haushalt sind für die Leerungen sowie die Entsorgung Kosten veranschlagt. Diese belaufen sich auf etwa 250.000 Euro im Jahr. Hinzu kommen Reparatur- und Austauschkosten.

© Stadt Eisenach/Markus Mayer

Um die Sauberkeit im Eisenacher Stadtgebiet noch weiter zu verbessern, wurde von der Stadtverwaltung das Fachgebiet Sauberkeit geschaffen. Es zeichnet sich für alle Aufgaben, die mit dem Sauberhalten der Stadt und dem Beseitigen illegalen Mülls zu tun haben, verantwortlich. Doch nicht allein das Fachgebiet kann dafür sorgen, dass Eisenach sauber bleibt, findet auch Bürgermeister Christoph Ihling, der auf die Unterstützung der Bürger*innen setzt: „Eisenach ist eine wunderschöne und liebenswerte Stadt, das wollen wir nicht nur nach außen hin präsentieren, sondern auch leben. Wir wollen unsere Stadt vor allem für die Eisenacherinnen und Eisenacher noch lebenswerter machen. Dabei kann jede und jeder ganz leicht mithelfen, indem er oder sie den Müll eben nicht achtlos fallen lässt, sondern in einen von den 600 Papierkörben wirft – so, wie wir es auch Zuhause tun würden“, sagt er.

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