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Fahrradstellplätze am Bahnhof

Stadtspitze trifft sich zum Ideenaustausch mit Vertreter*innen der Deutschen Bahn

Am gestrigen Dienstag, 16. August, trafen sich Oberbürgermeisterin Katja Wolf und Bürgermeister Christoph Ihling zu einem Vorort-Termin mit Vertreter*innen der Deutschen Bahn, um gemeinsam über Ideen und Möglichkeiten für das gesicherte Abstellen von Fahrrädern rund um das Bahnhofsgelände zu beraten.

Ich erhalte immer wieder das Signal von Bürger*innen, wie sehr ihnen am Bahnhof sichere Abstellflächen für ihre Fahrräder fehlen. Für dieses Problem müssen wir schnell eine Lösung finden, sagte Katja Wolf.

Die passionierte Radfahrerin spricht aus Erfahrung, sie würde ihr eigenes Fahrrad auch nur dort abstellen, wo man davon ausgehen könne, dass die Chance eines Diebstahls möglichst gering ist. Ihr falle immer wieder auf, wie wichtig hochwertige Abstellmöglichkeiten für Fahrräder seien, so die Oberbürgermeisterin. Der Bedarf nach sicheren Fahrradparkplätzen dürfte in nächster Zeit noch steigen, denn der Trend zum teuren E-Bike ist nicht zu übersehen. Diesen Trend möchte die Stadt unterstützen.

Bike & Ride-Flächen werden geprüft
Eine Containerfläche auf der Westseite des Bahnhofsgebäudes vor dem ehemaligen DB-Postgebäude soll als Stellfläche für Fahrradbügel oder für eine überdachte Version zum Unterbringen von Fahrrädern geprüft werden.

Auch am Nordausgang des Bahnhofsgeländes gibt es Überlegungen, Abstellmöglichkeiten für Fahrräder zu errichten. Schwierigkeiten bereitet hier allerdings die Hanglage des Ausgangstunnels. Um genug Platz für Abstellplätze zu schaffen, müsste ein Teil des Hangs abgetragen und womöglich eine Stützmauer errichtet werden. Stadt und Deutsche Bahn prüfen derzeit gemeinsam die Möglichkeiten für die Finanzierung dieses Vorhabens im Rahmen einer Projektinitiative der Bahn.

Einig waren sich alle, dass für die Problematik eine Lösung gefunden werden muss. Weitere Abstimmungen sind nun notwendig.

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