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Festlich gedeckte Tafel für Migrantenfamilien in der «Alten Posthalterei»

«In der Weihnachtsbäckerei», dieses Lied sangen die Elisabeth-Gymnasiasten zusammen mit den Kindern aus Migrantenfamilien zur gemeinsamen Weihnachtsfeier in der Alten Posthalterei. Eingeladen hatten das Elisabeth-Gymnasium, vertreten durch die Lehrerin Birgit Betz und der Interkulturelle Treff unter der Leitung von Renate Lang. An einer festlich gedeckten und weihnachtlich geschmückten Tafel konnten sich die Kinder zunächst an köstlichen Leckereien laben, bevor die Schüler sie mit einem kleinen Programm unterhielten.
Das Gedicht „Die Weihnachtsmaus“ fand ebenso guten Anklang wie die vielstimmig vorgetragenen Lieder. Ganz spontan wollten die Gäste dann in dem kleinen Chor mitsingen, wobei einige voller Stolz davon berichteten, dass sie auch Mitglieder des Schulchores ihrer Grundschule sind. In einer herzlichen Atmosphäre beschenkten die Schüler anschließend die kleinen Gäste mit vielen Überraschungen, die aus dem Erlös des Grabbelsackes stammen, einer Weihnachtsaktion, die am Elisabeth- Gymnasium bereits eine lange Tradition hat und durch die bereits Hunderte Kinder aus sozial schwachen Familien zu Weihnachten unterstützt und beschenkt wurden. In diesem Jahr wurden liebevoll verpackte Spiele, Bücher, Märchenfilme, Puzzle und natürlich Süßigkeiten verteilt.

Selbstverständlich mussten dafür auch Gedichte aufgesagt bzw. Lieder gesungen werden. Nicht nur der Schein der brennenden Adventskerzen ließ die Kinderaugen funkeln, sondern auch der anerkennende Beifall der Eltern und Großeltern, die die kleinen Gäste begleiteten.

Die Grabbelsack-Aktion ist und bleibt ein fester Bestandteil des Schullebens am Eli-Gymnasium. Jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit werden kleine Geschenke von Schülern und Lehrern mitgebracht, die zum Elternsprechtag ihren Besitzer für einen symbolischen Beitrag wechseln. Da kommen schon einige Hundert Euro zusammen und auch die Schultöpferei, geleitet von der Lehrerin Karin Filkorn, legt stets noch etwas dazu.

Jeder hilft gern, so spendiert der Bürgermeister von Mihla, Rainer Lämmerhirt, der auch Lehrer am Eli ist, Freikarten für das Mihlaer Schwimmbad. Wenn uns in der jetzigen Jahreszeit nun nicht gerade der Sinn nach Freibad steht, so ist uns aber trotzdem in Anbetracht der leuchtenden Kinderaugen, die wir Jahr für Jahr als Anerkennung für unser Bemühen bekommen, warm ums Herz.

Rainer Beichler | | Quelle:

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