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Frühjahrsschmuck im Park Altenstein

Das historische Knotenbeet auf der mittleren Terrasse von Schloss Altenstein ist in den letzten Wochen vollständig neu aufgepflanzt worden. Aggressiver Pilzbefall hatte im vergangenen Jahr die knotenartig verschlungenen Buchsbaumhecken des Beetes innerhalb weniger Tage vollständig absterben lassen. Dadurch wurde ein vollständiger Bodenaustausch notwendig.
Die Wiederherstellung des Beetes kostete insgesamt etwa 10000 Euro. Für die Maßnahmen erhielt die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten eine Spende in Höhe von 2000 Euro von der TÜV Akademie GmbH.

Bei der Neuanlage des Beetes wurden Buchsbaumpflanzen der Sorte «Buxus mic rophylla ‚Herrenhausen’» verwendet. Die Sorte hat sich gegenüber der Pilzkrankheit Cylindrocladium buxicola als besonders widerstandsfähig erwiesen. Die Krankheit ist erst seit 2004 in Deutschland verbreitet.

Die Frühjahrsbepflanzung im Innenpark ist abgeschlossen. Es wurden fast 9000 Pflanzen gesetzt, die nun einen prachtvollen Frühjahrsschmuck bilden. Neben dem Knotenbeet ist das große Teppichbeet am Schloss mit seinen kunstvollen Farbmustern ein beliebter Besuchermagnet.

Die reiche Ausstattung mit Schmuckbeeten und Ziersträuchern im sogenannten Innenpark stammt aus dem 19. Jahrhundert. Sie wurde überwiegend unter Herzog Georg II. von Sachsen-Meiningen im Zusammenhang mit dem Umbau des Schlosses im Stil der Neorenaissance angelegt. Der unter Denkmalschutz stehende Landschaftspark um Schloss Altenstein lädt auf seinen rund 160 Hektar zu ausgedehnten Frühjahrsspaziergängen ein.

Rainer Beichler | | Quelle:

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