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Bildquelle: © Stadt Eisenach

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Großbaustelle beendet: Eisenacher Telemannplatz ist fertig

Oberbürgermeisterin Katja Wolf hat heute (4. November) den neu gestalteten Eisenacher Telemannplatz offiziell frei gegeben. Der Platz befindet sich zwischen der Georgenschule und der Eisenacher Hauptpost. Er trägt den Namen des einstigen Hofkapellmeisters Georg Philipp Telemann (1681 bis 1767).

Breitere Gehwege, Bänke, Bäume und verbreiterte Aufenthaltsflächen sind hier im Innenstadtbereich ein Gewinn. Die damals rumpelige Straße gehört der Vergangenheit an, freute sich Katja Wolf.

Möglich wurde all das, weil ein privater Spender den städtischen Eigenanteil an der Baumaßnahme – rund 72.000 Euro – übernommen hatte.

Dafür auch an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön, so die Oberbürgermeisterin.

Attraktiver Platz im Stadtzentrum – Zeitplan eingehalten
Bauabschnitt eins kann sich sehen lassen: Die Straße ist neu ausgebaut und die Treppenanlange am Pfarrberg wurde neu gebaut. Die ehemals unter einem Kirschbaum auf einer Grünfläche versteckte Telemannstele hat einen prominenten Platz und einen neuen Sockel aus „Dunkeldeutschem Diabas“ bekommen. Sie steht nun direkt vor der steinernen Treppe, über die die Kunden der Hauptpost ein- und ausgehen. Der Bereich vor der Treppe ist vergrößert worden. Jetzt ist Platz für eine Bank mit Papierkorb und drei Fahrradständern sowie einen Baum.

Wir erkennen deutlich die neue Struktur des Platzes, so Katja Wolf.

Der Gehweg auf der westlichen Seite ist breiter (zirka 3,70 bis 4 Meter), der Gehweg auf der Ostseite wird im zweiten Bauabschnitt verbreitert (2,50 Meter). Möglich ist das, weil auf der Seite der Georgenschule keine Parkplätze mehr vorgesehen sind. Diese gibt es jetzt nur noch auf der Seite der Hauptpost. Insgesamt neun Parkplätze und einen Behindertenparkplatz. Statt wie bislang zwei Stunden dort parken zu können, gilt ab sofort eine neue Höchstparkdauer.

Damit gewährleistet ist, dass Postkunden möglichst oft einen freien Parkplatz finden, darf nur noch maximal 30 Minuten dort geparkt werden. Und: Die Autofahrer haben deutlich mehr Platz beim Aus- und Einparken, so Wolf weiter.

Er lenkte den Blick auf das neue Straßenpflaster. Die Pflasterung des Marktes und der Straße hinter der Georgenkirche wurde aufgenommen. Dort, wo Autos fahren, liegt Großsteinpflaster. Die Bereiche, in denen Fußgänger unterwegs sind, haben Kleinpflaster bekommen. Teile des alten Pflasters (Kleinpflaster Schlacke) wurden in den Gehweg zwischen Georgenstraße und Hospitalstraße an der Stadtmauer entlang gebaut. Basaltpflaster, das nicht mehr zur Pflasterung von Straßen und Gehwegen geeignet ist, wurde als Wasserbaupflaster in den Mühlgraben gesetzt. Von der Treppenanlage, die am Stadtkirchenamt entlang zum Wingolfdenkmal führt, sind fünf alte Stufen erhalten und wieder eingesetzt worden. Alle anderen sind neu angefertigt. Am Pfarrberg im Bereich der neuen Treppenanlage wurde das Bestandspflaster wieder eingebaut. Vorhandene Verlegemuster sind wieder hergestellt worden.

Im zweiten Bauabschnitt – er wird 2020 beginnen – wird es um das Erneuern der Vorfläche der Georgenschule inklusive der Stützmauer zur Zufahrt Goetheschule gehen.

Die umfangreichen Bauarbeiten liefen optimal, sagte Frank Albrecht, Bauleiter der Firma AIT (Allgemeiner Ingenieurbau Thüringen GmbH).

Trotz heftiger Gewitter mit starken Regenfällen Mitte Juli und einer überschwemmten Baustelle konnte der Zeitplan eingehalten werden.

Mit den Planungen für das Gesamtprojekt wurde das Erfurter Büro Poch+Zänker GmbH beauftragt. Die Baufirma des ersten Bauabschnittes ist die AIT Allgemeiner Ingenieurbau Thüringen GmbH aus Gotha. Die Baumaßnahme wird gefördert durch Mittel der Städtebauförderung im Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ (444.080 Euro) und im Programm „Städtebauliche Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen“ (206.000 Euro – Förderung der Planungsleistungen und Nebenkosten bezogen auf die Gesamtmaßnahme). Die Baukosten des ersten Bauabschnittes lagen bei zirka 618.250 Euro brutto.

Andrea T. | | Quelle:

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