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Grünschnitt ist mehr als nur Abfall!

Bildquelle: Werbeagentur Frank Bode | www.werbe-bo.de

Marcus Malsch schlägt Neubewertung und Anpassung der Gebührensatzung vor

Im Oktober hatte der Abfallwirtschaftszweckverband Wartburgkreis-Stadt Eisenach (AZV) eine neue Gebührensatzung ab 2023 beschlossen. Die gesetzlich vorgeschriebene Neukalkulation der Gebühren berücksichtigt die Tatsache, dass die Entsorgung des Grünschnitts für den AZV zwischenzeitlich ca. 1 Million Euro an Mehrkosten verursacht. Um diese Kosten zu decken, sollen künftig die Entsorgung von Grünschnitt in den Annahmestellen des AZV Geld kosten. Dies sorgte insbesondere bei Grundstückseigentümern und Kleingärtnern für Kritik.

Landtagsabgeordneter Marcus Malsch, der als Kreistagsmitglied auch Verbandsrat im AZV ist, reagiert auf diese Kritik und bringt einen eigenen Vorschlag zur Kostendeckung ins Gespräch.

Jedes Jahr fallen in unserer Region ca. 7.000 Tonnen Grünschnitt an. Grünschnitt ist aber mehr als nur Abfall! Grünschnitt hat im ökologischen Kreislauf einen bedeutenden Wert, wenn er zur Energiegewinnung oder Bodenverbesserung eingesetzt werden kann.

Malsch schlägt deshalb die Anschaffung einer Sortiermaschine vor. Durch die Sortierung in Kompost, Material für Biogasanlagen und Restholz für die Verfeuerung in Nahwärmenetzen könnte der Grün- und Strauchschnitt zur Weiterverwertung aufbereitet werden.

Damit könnte der AZV zusätzliche Einnahmen generieren, die in der Gesamtkalkulation mit den Gebühren aufgerechnet werden, so der Landtagsabgeordnete.

Malsch sieht darin eine Lösung, mit der die Bürger künftig auch weiterhin ihren Grünschnitt gebührenfrei abgeben könnten.

Ich werde meinen Vorschlag mit der AZV-Geschäftsführung besprechen, so dass eine Rückkehr zur Gebührenfreiheit noch vor der Wiederaufnahme des Betriebs der Grünschnittannahmestellen im Frühjahr möglich wird, so die Ankündigung von Marcus Malsch.

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