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Gudrun Münnich als Präsidentin des DEHOGA wieder gewählt

Die diesjährige Delegiertenversammlung, als höchstes Gremium des DEHOGA Thüringen e.V., fand am Montag im DEHOGA Thüringen KOMPETENZZENTRUM statt.

Mit dieser Delegiertenversammlung endet zugleich die Amtszeit des Präsidiums und es standen die Neuwahlen auf dem Programm.

Einstimmig wurde Gudrun Münnich, für weitere 4 Jahre im Amt als Präsidentin der Interessenvertretung des Thüringer Gastgewerbes bestätigt. Mit sehr viel Engagement betreibt sie seit 1985 ihren Landgasthof und Hotel „Krone“ in Eischleben.

Die Präsidentin ist Gründungsmitglied des DEHOGA Thüringen und seit 1995 im Präsidium. Zur Präsidentin wurde sie im Jahr 2002 erstmalig gewählt, so dass sie bereits 10 Jahre dem Unternehmerverband vorsteht. Gudrun Münnich setzte sich in den vergangenen Jahren leidenschaftlich für die Belange der gesamten Branche im Freistaat Thüringen und darüber hinaus ein, so das einmütige Votum der Delegierten.

Der DEHOGA Thüringen e.V. ist mit 1400 Mitgliedsbetrieben der mitgliederstärkste Unternehmerverband im Freistaat Thüringen.

In ihrer Ansprache an die Delegierten zog Gudrun Münnich das Resümee aus ihrer bisherigen Amtszeit, sowie der geleisteten Verbandsarbeit im zurückliegenden Jahr.

Für die gegenwärtige Situation der Branche, insbesondere auch mit Blick auf die laufenden Koalitionsverhandlungen in Berlin führte sie aus:

«Für das Hotel- und Gaststättengewerbe brauchen wir akzeptable Rahmenbedingungen. Unmissverständlich haben sich CDU und CSU vor der Wahl gegen jede Steuererhöhung ausgesprochen. Dies wurde vom Wähler honoriert. Wir erwarten nunmehr, auch nach der Wahl, dass dieses Versprechen gilt und nicht am Koalitionstisch geopfert wird. Dabei geht es nicht nur, aber eben auch, um die Beibehaltung des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes für die Beherbergung. Eine Rücknahme wäre für die Branche fatal. SPD und auch Grüne müssen anerkennen, dass der reduzierte Steuersatz die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Hotellerie gestärkt hat. Das, was in 24 EU-Staaten für die Hotellerie gilt, darf in Deutschland nicht in Frage stehen. Zugegebenermaßen ist und bleibt unsere Forderung aber weiterhin die Mehrwertsteuer für das gesamte Gastgewerbe zu senken. Es kann nicht sein, dass die Gastronomie gegenüber Bäckern, Fleischern und Metzgern einen Wettbewerbsnachteil hat. Wir verlangen für unsere Branche keine Subventionen sondern Wettbewerbsgleichheit.“

Die Delegiertenversammlung wählte die nachfolgenden Mitglieder ins Präsidium des DEHOGA Thüringen.

Als Vizepräsidenten des DEHOGA Thüringen Peter Henzel und Falk Neubeck. Der gebürtige Coburger Peter Henzel leitet seit 17 Jahren als Inhaber sehr erfolgreich die Geschicke des Romantik Hotels Sächsischer Hof in Meiningen während Falk Neubeck als Geschäftsführender Gesellschafter seit 1996 das Familotel am Rennsteig in Wurzbach betreibt, welches sich auf die Zielgruppe Familien und Kinder spezialisiert hat.

Thomas Günther, Geschäftsführender Gesellschafter der Kaisersaal Gastronomie und Veranstaltungs GmbH wurde als Schatzmeister und der Erfurter Gastronom Werner Lusche vom Café und Restaurant Si ju am Rathaus als Schriftführer im Amt bestätigt.

Als Beisitzer wählten die Delegierten für eine weitere Amtszeit den Eichsfelder Gastronom und Inhaber Klaus Röhrig des Traditionswirtshauses «Klausenhof“» das alte Wirtshaus unterhalb Burg Hanstein und Jana Sörgel, die Inhaberin des Hotel & Restaurant «Zur Kanone» in Tautenhain gewählt.

Neu als Beisitzerin wurde Monika Lips vom Hotel Zwergenschlösschen in Gera ins Präsidium gewählt.

Weiterhin sind im Präsidium des DEHOGA Thüringen die Vorsitzenden der Fachgruppen und Ausschüsse. Dies sind Stephan Götz (Tarifausschuss), Ines Wilczak (Bildungsausschuss) und HaJo Klaus (Fachgruppe Hotel- und Tourismus).

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