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Helldunkel. Schattierungen der Liebe: Ausstellung des Eisenacher Kunstverein zum Abschluß des Elisabeth-Jubiläums

„Helldunkel. Schattierungen der Liebe“ ist die Sonderausstellung der Eisenacher Künstlerin Lydia Schindler überschrieben, die vom 12. Dezember bis zum 27. Februar 2022 in Regie des Kunstvereins in der Eisenacher Predigerkirche zu sehen ist.

Die weit über Thüringen hinaus bekannte Malerin Lydia Schindler setzt sich seit Jahren in eindrucksvoller Weise mit dem Wohn- und Lebensort der Heiligen Elisabeth, der Wartburg, auseinander. In ihrer Sonderausstellung wird eine Auswahl ihrer Gemälde und Skizzen zu sehen sein, in denen helle und dunkle Momente des Lebens und der Liebe künstlerisch interpretiert werden. „Bei einigen Werken wollte ich das Charakteristische in der Liebe darstellen – den Kuss. Der Kuss als Berührung zum Zeichen der Liebe, aber nicht die bekannten Küsse der Kunstgeschichte, wie der von August Rodin aus Paris oder der Kuss aus Wien von Gustav Klimt. Ich war auf der Suche nach dem Kuss aus Thüringen, nach dem Kuss von der Wartburg“, sagt Lydia Schindler über ihre Werke.

Die Ausstellung kann mittwochs bis sonntags und feiertags von 10 bis 17 Uhr besichtigt werden. Ab 2022 ist eine Besichtigung von Mittwoch bis Sonntag und an Feiertagen von 10 bis 13 Uhr möglich. Heiligabend bleibt die Ausstellung geschlossen. Der Eintritt beträgt 4 Euro, ermäßigt 2 Euro.

Zur Künstlerin
Lydia Schindler, geboren in Bulgarien, studierte an der Spezialschule der Schönen Künste sowie an der Nationalakademie für Kunst in Sofia und war anschließend als Kostümbildnerin und Modezeichnerin tätig. Von 1988 – 1994 lehrte sie als Dozentin an der Kunstschule für Angewandte Kunst in Smoljan, Bulgarien. Ihre Werke stellte sie in vielen europäischen Ländern aus. Seit 1996 lebt und arbeitet die Künstlerin in Eisenach. Sie ist Mitglied im Verband Bildender Künstler Thüringen e. V. und im Bundesverband Bildender Künstler.

Kabinettausstellung wird verschoben
Die ebenfalls in Regie des Kunstvereins für Dezember vorgesehene Kabinettausstellung des Eisenacher Fotografen Uwe Jung-Kempe “Elisabeth. Erinnerungen aus der Gegenwart“ wird voraussichtlich im Januar eröffnet. Ein Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben. In seiner Fotoausstellung mit dem Titel „Elisabeth. Erinnerungen aus der Gegenwart“ hat der Theologe und Fotograf über den Zeitraum eines Jahres Menschen porträtiert, die sich eine eigene Haltung bewahrt haben und für ein offenes Miteinander ohne Diskriminierung und Ausgrenzung eintreten. Seine Bilder stehen im Kontext zu Elisabeth und deren Mut, ihr Leben nicht nach gängigen Konventionen auszurichten, sondern mutig, mit Empathie und Gerechtigkeitssinn dem eigenen Gewissen zu folgen.

Zu beiden Ausstellungen im Rahmen des Elisabeth-Jubiläums hat der Verein ein thematisches Begleitprogramm vorbereitet. Die Umsetzung ist jedoch abhängig von den jeweils gültigen Corona-Maßgaben.

Der Kunstverein Eisenach e. V.
Der Kunstverein Eisenach e. V. wurde 2007 gegründet. Mit vielfältigen Kunstprojekten bereichert der Kunstverein seit über einem Jahrzehnt das kulturelle Leben in Eisenach. Unter engagierter Leitung von Alexandra Husemeyer (Vorsitzende) und Thekla Bernecker (Stellvertretende Vorsitzende) initiiert der Verein seit Jahren auch Sonderausstellungen in Kooperation mit dem Thüringer Museum Eisenach, vorrangig mit Künstlern, die ihren Lebensmittelpunkt in Eisenach und in der Region haben.

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