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Hilfskräfte aus Eisenach und dem Wartburgkreis beim Papst-Besuch

Als der Papst Erfurt besuchte waren auch freiwillige Helferinnen und Helfer aus Eisenach und dem Wartburgkreis im Einsatz. Ein Sanitäts- und Betreuungszug war seit Donnerstagmittag und bis Samstagabend in der Landeshauptstadt stationiert. 35 Mitglieder der DRK-Kreisverbände Eisenach und Bad Salzungen sowie des ASB-Kreisverbands Eisenach haben im Auditorium Maximum der Universität Erfurt einen Behandlungsplatz (BHP 50) eingerichtet.
Er diente im Notfall der medizinischen Versorgung von bis zu 50 verletzten Personen gleichzeitig. Sollte es während des Papstbesuches zu einem größeren Notfall kommen, dient der BHP 50 als Puffer für die Notaufnahme des Erfurter Helios-Klinikums, das direkt gegenüber liegt. Die Einsatzleitung der Einheit lag bei Zugführer Olaf Braun. Die Einheit verfügt über insgesamt 8 Fahrzeuge, darunter Krankenwagen und Mannschaftstransporter.

Während des Besuchs von Papst Benedikt XVI. in Erfurt waren zusätzlich zu den Einwohnern rund 80000 Besucher erwartet worden. Neben dem Domplatz, auf dem am Samstag eine Messe gehalten wurde, waren Public Viewings im Bereich des Steigerwaldstadions und der Universität in der Nordhäuser Straße vorgesehen. Um in dieser Ausnahmesituation auch für größere Notfälle gewappnet zu sein, hatte die Stadt Erfurt Eisenach und den Wartburgkreis um Unterstützung gebeten. Daraufhin unterzeichneten OB Matthias Doht und Landrat Reinhard Krebs einen entsprechenden Marschbefehl für den Sanitäts- und Betreuungszug.

Auch das Eisenacher Technische Hilfswerk war gefordert, sie waren in Etzelsbach und in Erfurt gefragt.

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