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Hinter jeder Zahl steckt ein Mensch

Am 18. April wird auf Initiative des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier bundesweit ein Corona-Gedenktag begangen.

Mit ihm soll der vielen Corona-Toten in Deutschland gedacht werden – mehr als 79.600 Menschen sind bisher dem Virus zum Opfer gefallen. Die Stadt Eisenach hat laut Register des Robert-Koch Institutes 59 Verstorbene zu beklagen.

Hinter jeder Zahl steckt ein Mensch, ein Nachbar, Freund, ein Familienmitglied. Ihnen und ihrer Angehörigen wollen wir heute ganz besonders gedenken, sagt Oberbürgermeisterin Katja Wolf. Viele konnten von ihren Liebsten nur im allerkleinsten Kreis Abschied nehmen.

Gleichzeitig erinnert der Bundespräsident am 18. April auch an all jene, die an Corona erkrankt sind und waren und an die, die seit nunmehr einem Jahr Höchstleistungen bringen – medizinisches Personal, Altenpflegepersonal, Eltern, Lehrer*innen, Erzieher*innen und viele andere mehr.

Die Corona-Pandemie hat nachhaltig und tief in das Leben unserer Gesellschaft eingegriffen und nahezu alle Lebensbereiche verändert. Sie bestimmt unseren Alltag immer noch, so Katja Wolf.

Bilder der Kinder bewegen
Die Oberbürgermeisterin erinnert daran, dass es auch in Eisenach seit einem Jahr ein ständiges Auf und Ab gibt.

Ärzte und Pflegepersonal, medizinische Fachkräfte und viele andere arbeiten ohne Pause, oft am Limit. Eltern kommen an ihre Grenzen. Sie sind nicht nur Eltern, sondern gleichzeitig Lehrer und Erzieher, wenn Schulen und Kitas geschlossen sind. Das leisten sie parallel zu ihrer eigenen Arbeit. Aber auch in vielen anderen Bereichen arbeiten Menschen mit erhöhtem Risiko oder tragen die Lasten der Pandemie ungesehen weg, sagt Katja Wolf.

Bewegt ist die Oberbürgermeisterin von den Bildern, die Eisenacher Kinder am Zaun der Alten Posthalterei angebracht haben. Auch die Kleinsten haben gemalt, etwa einen Arzt oder die Oma, die sie nur besuchen dürfen, wenn der Corona-Test negativ ausfällt. Erwachsene haben die Bedeutung neben die Kunstwerke geschrieben. Mit Sorge blickt das Eisenacher Stadtoberhaupt auf das innerstädtische Leben. Auch hier hinterlässt Corona Spuren: Geschlossene Cafés und Restaurants, geschlossene Läden, der Tourismus ist stillgelegt.

Sie alle kämpfen ums Überleben, weiß Katja Wolf um die Existenzangst vieler Menschen.

Wir alle wünschen uns eine Rückkehr zur Normalität. Auch wenn wir noch nicht genau sagen können, wann dies sein wird. Im Moment zeigt die angespannte Situation in den Kliniken der Region noch einmal, wie gefährlich das Virus ist. Ich appelliere an Sie, die Maßnahmen zum Infektionsschutz mitzutragen und bitte um Ihr Verständnis. Die Anzahl der Opfer liegt ein Stück weit in unseren Händen.

Ich glaube fest daran, dass wir Eisenacher*innen weiter für unsere Stadt zusammen stehen. Uns eint, dass wir eine gesunde Stadt wollen. Eine Stadt mit Leben und bunten Angeboten.

Passen Sie auf sich und Ihre Lieben auf,
Ihre Oberbürgermeisterin Katja Wolf

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