Hirte: „EU will Luftschadstoffgrenzwerte verschärfen – Flächendeckende Fahrverbote drohen.“

Der Westthüringer CDU-Bundestagsabgeordnete Christian Hirte warnt vor einer Verschärfung der aktuell geltenden EU-Grenzwerte für saubere Luft.

Wenn die Grenzwerte auf EU-Ebene an die Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation WHO angepasst werden, drohten hierzulande massive Fahrverbote in den Innenstädten.

Hintergrund ist das Vorhaben der Europäischen Kommission, die aktuell geltenden EU-Richtwerte für die Luftqualität an die Anforderungen der WHO anzupassen. Dazu will die Kommission heute Vorschläge vorlegen. So soll von 2030 an die Konzentration von Stickoxid in der Luft im Jahresdurchschnitt von 40 auf 20 Mikrogramm je Kubikmeter Luft gesenkt werden. Nach Expertenansicht müsste ein Großteil der deutschen Städte bei dem geplanten Grenzwert Fahrverbote aussprechen, obwohl ein Großteil der Autos kaum noch Schadstoffe ausstoße. Wenn alle Fahrzeuge mit der modernsten Technologie ausgestattet sind, trage der Verkehr nur noch ein bis zwei Mikrogramm zur Belastung bei, so dass sich durch Fahrverbote fast nichts mehr erreichen lasse.

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