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Hörselberg ist 10 Jahre jung

Der Hörselberg bei Eisenach lebt von bekannten und unbekannten Sagen und ist somit sehr geschichtsträchtig. Frau Holle oder der Tannhäuser sind nur zwei Stichworte. Auch soll von dort eine englische Königin gekommen sein.
Nur zehn Jahre alt ist die Gemeinde Hörselberg. 1995 gab es den Erlass zum Zusammenschluss von elf Gemeinden am Rande des Hörselberges zur Gemeinde Hörselberg.
1996 schlossen sich elf Dörfer (Beuernfeld, Bolleroda, Burla, Ettenhausen/Nesse, Großenlupnitz, Harstungsfeld, Kälberfeld, Melborn, Sättelstädt, Sondra und Wenigenlupnitz) zur Gemeinde Hörselberg zusammen.
Am Mittwoch traf man sich im «Kultur- und Tagungszentrum Tannhäuser» Wenigenlupnitz zur einer Festveranstaltung. Das Programm gestalteten der Frauenchor Großenlupnitz/Wenigenlupnitz, der Männerchor 1880 Wenigenlupnitz und der Liederreigen Sättelstädt.
Bürgermeister Daniel Steffan berichtete von den Anfängen und dem heutigen Stand der Gemeinde. Sorgen bereiteten immer noch die Finanzen von Hörselberg, eine Bürde, noch aus der Zeit vor dem Zusammenschluss. Die elf Dörfer brachten ihre eigenen Traditionen, die eigene Geschichte und ihre Mentalität ein. Nicht einfach, dies unter einen Hut zu bringen. «Heute führen wir eine harmonische Ehe», so Steffan.
Die Gemeinde hat eine Fläche von 64 Quadratkilometern, 3281 Einwohner und hat wichtige Gewerbegebiete wie den Kindel mit dem Verkehrslandeplatz. Rund 1800 Arbeitsplätze in der Industrie gebe es und die Gemeinde sei landwirtschaftlich stark geprägt.
Grüße überbrachten der Landrat Reinhard Krebs und Bürgermeister benachbarter Gemeinden.
Im Festvortrag ging es um das «Rettungsnetz für die Wildkatze». Den Abschluss bildete dann der gemeinsame Gesang des «Hörselbergliedes».

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