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In die Pedale treten für einen gute Zweck: Regenbogen-Fahrradtour startet am 11. Mai in Eisenach

Am 11. Mai führt die 25. Regenbogentour von Eisenach über Gotha nach Erfurt. Dabei werden wieder hunderte Radfahrer erwartet, die für den guten Zweck in die Pedale treten. Organisator der Tour Michael Blanke und Ingo Wachtmeister, Dezernent für Bildung, Jugend, Kultur und Soziales, stellten heute (2. Mai) in der Eisenacher Stadtverwaltung das Programm der Tour vor.

Mein Wunsch war es und ist es immer, die Menschen für das Thema und die Probleme betroffener Familien zu sensibilisieren und mit der Regenbogentour auch ein Stück Hoffnung zu geben, erklärte Organisator Michael Blanke.  Das Engagement des Vereins begeistert mich, weil hier Menschen zusammen kommen und völlig uneigennützig ein Thema angehen, das leicht vergessen wird. Ich hoffe, dass viele Menschen kommen werden und diese Botschaft verstehen und mitnehmen, so Ingo Wachtmeister und bedankte sich bei Michael Blanke: Dieses Engagement verdient hohen Respekt und ist auch der Grund, wieso wir als Stadtverwaltung alles möglich tun, um zu unterstützen.

Die Regenbogentour startet am Samstag, 11. Mai, um 10 Uhr am Eisenacher Hauptbahnhof. Geplant ist es, gegen 12.30 Uhr den Bahnhof in Gotha zu erreichen und am Nachmittag gegen 14 Uhr im Ziel, der EgaPark in Erfurt, einzufahren. Dort angekommen, erwartet die Radfahrer und Gäste ein Familienfest.

Mit dem Dampfzug „Regenbogen-Express“, gezogen von einer Dampflok der IGE „Werrabahn Eisenach“ e. V., haben auch Familien oder „Nichtradler“ die Möglichkeit, an der Regenbogentour teilzunehmen. Radfahrer, die nur einen Teil der Strecke zurücklegen möchten, können ebenfalls unterwegs zusteigen. Das Dampfzug-Ticket ist für eine Hin- und Rückfahrt zwischen Eisenach – Gotha – Erfurt gültig. Dabei kann sowohl der Dampfzug, als auch jeder andere reguläre Nahverkehrszug auf dieser Strecke genutzt werden.

Die Startgebühr bzw. das Dampfzug-Ticket kostet 12,50 Euro, Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren zahlen 7 Euro. Zusätzlich bekommt jeder Starter für die Startgebühr ein T-Shirt und ein Armband in Regenbogenfarben, das zum kostenlosen Einlass in den egaPark in Erfurt berechtigt.

Die Einnahme ist die Startgebühr. Wer kann und möchte, hat zudem die Möglichkeit eine Spende in die beim Kinderfest vorhandenen Spendenbüchsen oder auf das Spendenkonto einzahlen. Die kompletten Einnahmen des Tages kommen den Kindern und deren Familien zu Gute, erklärte Blanke und bedankte sich zudem bei den zahlreichen Unterstützern und Sponsoren, ohne die die Regenbogentour gar nicht möglich wäre. Auch prominente Spitzensportler, wie die Weltmeisterin und Olympiasiegern Daniela Anschütz-Thoms, unterstützen die Tour seit vielen Jahren und werden am 11. Mai auch selbst mitfahren, ergänzte Blanke.

Spendenkonto:
Sparkasse Mittelthüringen
IBAN: DE08 8205 1000 0130 1251 99
BIC: HELADEF1WEM

Zur Regenbogentour
Seit 1994 startet einmal jährlich die Regenbogentour – eine Radtour zugunsten krebskranker Kinder, die Städte verbindet. Seither wurden 24 Touren mit insgesamt 1010 km Strecke gefahren (mit Ausnahme des Jahres 2004). Am Anfang wurde die Strecke zwischen Erfurt und Stadtilm gefahren. Seit 2007 wurden weitere Städte einbezogen, darunter Apolda, Weimar, Bad Langensalza, Waltershausen, Mühlhausen und in diesem Jahr ist es Eisenach. Unterstützt wird die Tour von vielen Kooperationspartnern, Spendern und Sponsoren. Zahlreiche Projekte wurden in den letzten Jahren durch die Einnahmen der Regenborgentour unterstützt.

Beispiele:
• Bereitstellung umfassender Literatur zum Thema Krebs für Betroffene und Interessierte.
• Finanzierung wöchentlicher Besuche eines Mitarbeiters der Erfurter Musikschule Fränzel, der mit den Kindern musiziert.
• Ausstattung der Villa Kunterbunt mit Bastel- und Spielsachen.
• Einladung zu regelmäßigen Informations- und Bastelabenden für betroffene Eltern in der Villa Kunterbunt.
• Organisation von Mützen, Kopftüchern und kleinen Beuteln für die Hickman-Katheter.
• Organisation und Finanzierung von jährlich stattfindenden Sommerfesten auf dem Klinikgelände, um betroffenen Familien einen Austausch zu ermöglichen.
• Finanzierung der Mut-Perlen für Patienten der Kinderonkologie. Die Mut-Perlen sind ein Belohnungssystem für die gesamte Behandlungszeit. Für jeden Eingriff, jede Behandlungsprozedur bekommen die kleinen und großen Patienten eine spezielle Perle, die diesen Eingriff oder die Behandlung symbolisiert. Zu einer Kette aufgefädelt zeigen die Perlen, was schon bewältigt wurde und erzählen die Geschichte der gesamten Behandlung.
• Ausbau der Nachsorge und Aufbau einer ambulanten Familienbegleitung, um die optimale Versorgung der Familien im häuslichen Umfeld zu gewährleisten oder Hilfe bei Behördengängen anzubieten.
• Verschiedene Angebote der Trauerbegleitung für die betroffenen Familien.
• Planung und Durchführung von Geschwisterfreizeiten in Form von Sommercamps oder Freizeittagen innerhalb der Ferien.
• Gesprächsangebote für betroffene Familien sowie Angebote für Schulen und Kindergärten zur Aufklärung über die Erkrankung und ihrer Auswirkungen.
• Jährliche Durchführung der Regenbogentour gemeinsam mit vielen Sponsoren und Unterstützern.
• jährliche Durchführung von vereinsinternen Aktivitäten – z.B. einem Wandertag oder einer Weihnachtsfeier.
• Bereitstellung des Bungalows in Suhl/Goldlauter zur Erholung während und nach dem Klinikaufenthalt

Alle Infos zur Tour unter: www.regenbogen-tour.de

Andrea T. | | Quelle:

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