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Innenstädte erfolgreich machen

Bildquelle: Werbeagentur Frank Bode | www.werbe-bo.de

Städtenetzwerk der IHK Erfurt seit fünf Jahren aktiv

Seit nunmehr fünf Jahren arbeiten die Akteure des durch die Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt gegründeten Netzwerkes „Innenstädte erfolgreich machen“ in derzeit neun Mittelzentren aktiv zusammen. Wie wichtig der Zusammenhalt verschiedener Interessensvertreter ist, hat sich besonders in den vergangenen Wochen gezeigt.

Als Pilotprojekt mit anfangs vier Mittelzentren ins Leben gerufen, entwickelte sich die Initiative rasch zu einem Erfolgsmodell und weckte damit das Interesse weiterer Kommunen, blickt IHK-Hauptgeschäftsführerin Dr. Cornelia Haase-Lerch zurück.

Mit der Übergabe eines aktuellen EFRE-Fördermittelbescheides wird die im Jahr 2015 gestartete Netzwerkinitiative ‚Innenstädte erfolgreich machen‘ der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt, bis zum Jahr 2022 verstetigt. Von anfangs vier Städten konnte die Innenstadtinitiative damit auf neun Städte ausgeweitet werden.

Ausgehend von den starken Veränderungen im Einzelhandel, die sich vor allem auf die Innenstädte auswirken, entschied sich die Kammer 2015 für einen neuen, ganzheitlichen Ansatz. Ziel war es dabei, die Herausforderungen wie die zunehmende Digitalisierung und Onlineshopping, das veränderte Kundenverhalten beim Einkaufen oder die Auswirkungen der demographischen Entwicklung gemeinsam mit den Akteuren vor Ort anzugehen.

Von Anfang an wurden alle Innenstadtakteure – Gewerbetreibende, Handwerker, Dienstleister, Haus- und Grundstückseigentümer, Kreative, Stadtverwaltungen, Vereine – in die Arbeit einbezogen, erklärt Haase-Lerch.

Die Bandbreite an Handlungserfordernissen sei breit gefächert und reiche von Aktionen gegen Ladenleerstand, über Nutzungskopplungen oder neue Mobilitätskonzepte bis hin zu Verbesserung der Erreichbarkeit der Innenstädte. In diesem Kontext gehe es zukünftig vor allem darum, die Innenstädte wirtschaftlich und sozial zu stärken und damit die Zukunft der Mittelzentren zu sichern.

Im Jahr 2017 konnte mit Unterstützung des Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (TMIL) die Initiative durch eine EFRE-Förderung, kofinanziert durch die IHK Erfurt, auf breitere finanzielle Füße gestellt werden. Somit war es möglich, fünf weitere Mittelzentren ins Netzwerk aufzunehmen. Durch gezieltes Coaching der Verwaltungen sowie der Unternehmer wurde eine Vertiefung der interkommunalen Zusammenarbeit über ein starkes Städtenetzwerk erreicht, strategische Ziele unter Einbeziehung neuer Trends und Aspekte der Nachhaltigkeit gesteckt und daraus anwendbare Lösungsansätze für jede Partnerkommune erarbeitet.

Vor dem Hintergrund der Corona-Krise, die zahlreiche Unternehmen auch in unseren Innenstädten in wirtschaftliche Schwierigkeiten gebracht haben, ist es wichtiger denn je, die Netzwerkarbeit zu vertiefen, die Gewerbetreibenden zu unterstützen und gemeinsam kreative Ideen zu entwickeln, so die IHK-Hauptgeschäftsführerin.

Wir danken der IHK für das Projekt, welches Gewerbeverein und Stadtverwaltung miteinander an einem Strang ziehen lässt. Für Eisenach ist das Ergebnis der Citymanager, der die Probleme einer Stadt wie Eisenach mit Kultur, Tourismus, Architektur und Industrie professionell in die Zukunft bringen muss, sagt Jo West, Vorsitzender des Gewerbeverein Eisenach.

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