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Internationaler Eisenacher Bach Kompositionspreis: Jury bewertet 46 Einsendungen aus 22 Ländern

Eine international besetzte Jury hat am 30. Juni in Klausur die bei der Stadt Eisenach eingereichten Kompositionen für den zweiten Internationalen Eisenacher Bach Kompositionspreis bewertet.

Die Komponisten waren aufgerufen sich in ihren Werken mit Beethovens Bezug auf Johann Sebastian Bach frei auseinandersetzen. 46 Einsendungen aus 22 Ländern, darunter aus Deutschland, Kosovo, Hong Kong, Portugal, Großbritannien, Iran, Frankreich, Brasilien, USA, Japan, China, Taiwan, Kolumbien, Polen, Spanien, Ukraine, Russland, Österreich, Südkorea, Schweiz, Argentinien und Griechenland, haben ihren Weg nach Eisenach gefunden. Aus ihnen hat die Jury den/die PreisträgerIn ausgewählt.

Wir haben in diesem Jahr doppelt so viele Einsendungen erhalten, wie im letzten Jahr. Das ist eine beeindruckende Zahl und zeigt einmal mehr die Attraktivität Eisenachs als Musik- und Bachstadt. Es ist eine anspruchsvolle Aufgabe, sich an einem Tag alle Partituren anzuschauen, zu diskutieren und zu bewerten, fasste Kulturamtsleiter Dr. Achim Heidenreich nach der Jurysitzung zusammen.

Insgesamt habe sich das Level zum Vorjahr verbessert, konstatierte der Musikwissenschaftler Tiago de Oliveira Pinto.

Wer der oder die PreisträgerIn ist und welche Werke noch empfohlen wurden, wird während eines Pressetermins am Freitag, 3. Juli, bekannt gegeben (die Einladung hierzu erfolgt in Kürze). Das Preiswerk wird von der Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach in der kommenden Saison 2020/2021 als Sonderkonzert uraufgeführt.

Oberbürgermeisterin Katja Wolf hatte während der Jurysitzung vorbeigeschaut und die Mitglieder herzlich begrüßt. Zur Jury gehörten Annette Schlünz, Komponistin, Dresden/ Straßburg; Jüri Reinvere, Komponist, Frankfurt/Tallin – Estland; Christian Stötzner, Kirchenmusikdirektor an der Georgenkirche, Eisenach und Professor Dr. Tiago de Oliveira Pinto, Musikwissenschaftler sowie Lehrstuhlinhaber der Unesco Welterbeprofessur Jena/Weimar. Christian Stötzner griff nochmals eine Idee aus dem Vorjahr auf, wobei er sich gut vorstellen könnte, auch einige der empfohlenen Werke im Rahmen der Mittagskonzerte der Georgenkirche erklingen zu lassen.

Sowohl Katja Wolf als auch Dr. Achim Heidenreich dankten den Goethe-Instituten, die über ihr weltweites Netzwerk für einen sehr großen Zuspruch an Einsendungen in diesem Jahr gesorgt hat und den Förderern, der Kulturstiftung des Freistaats Thüringen, der Freunde und Förderer des Landestheaters Eisenach e.V. sowie der Beratergruppe Eisenach.

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