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Johannistal: Forstarbeiten ab 24. März

Bildquelle: © Ulrike Unger, Pressestelle Stadt Eisenach
Katja Müller (Umweltamt) und Iris Lampa (stellv. Forstamtsleiterin Forstamt Marksuhl) begutachten die Schäden.

Der Klimawandel macht vielen Buchen und Kiefern im Waldstück Johannistal sichtbar zu schaffen. Die Krone ist kahl, die Borke blättert ab, das Wurzelwerk verliert an Stabilität. Die Bäume fallen einfach um. Daher werden in der kommenden Woche größere Forstarbeiten notwendig.

Bei der zweieinhalbtägigen Maßnahme ab Mittwoch, den 24. März bittet die Stadt Eisenach Spaziergänger und Hundebesitzer, die Absperrungen in ihrem eigenen Interesse zu beachten.

Auf dem beliebten Hauptwanderweg oberhalb der Feodora-Promenade müssen etwa 20 Buchen gefällt werden, die die vergangenen Dürre- und Hitzejahre sowie Schädlingsbefall nicht überlebt haben. Teilweise sind sehr starke Bäume darunter, deren Fällung durch die steile Hanglage zusätzlich erschwert wird.

Nicht jeder Waldweg wird im Rahmen der Baumschau auf Gefahrenbäume hin begutachtet., teilt Katja Müller vom Sachgebiet Kommunalwald des Umweltamtes der Stadt mit.

Hier habe man sich aber entschlossen, die abgestorbenen Buchen aus Sicherheitsgründen zu beseitigen, um Waldbesuchende nicht zu gefährden und den Weg weiterhin passierbar zu halten.

Hier müsse jetzt gehandelt werden, meint Revierleiterin Karen Centner vom Forstamt Marksuhl. Denn umso länger die Bäume stehen, desto schwieriger würde es auch für die Waldarbeiter, die Bäume zu entfernen.

Ohnehin ist es nach den langen Trockenphasen der letzten Jahre gefährlicher im Wald geworden. Dass allerorts erhöhte Vorsicht geboten ist, darauf verweisen die Schilder, die an verschiedenen Punkten des gut frequentierten Wanderpfads aufgestellt sind. Katja Müller betont:

Eine absolute Sicherheit kann es im Wald aber nie geben, das Betreten erfolgt immer auf eigene Gefahr.

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