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Katja Wolf fordert Rettungsmaßnahmen für Schloss Wilhemsthal

Angesichts der massiven Verschlechterung der baulichen Zustände des Barock-Ensembles «Schloss Wilhelmsthal» nahe Eisenach erklärt Katja Wolf, Abgeordnete der Fraktion DIE LINKE: «Damit bestätigt sich unsere Einschätzung aus der Haushaltsdebatte im Thüringer Landtag und verstärkt die Forderung nach einer zügigen Hilfsleistung für die Schlossanlage.» Fachleute haben kürzlich weitere Schäden festgestellt. Nun schlage auch die Thüringer Stiftung Schlosser und Gärten, unter deren Fittiche das Land das Denkmalensemble nahe Eisenach nach jahrelanger Untätigkeit und mit falschen Versprechungen gegeben hatte, Alarm.

Die Gefahr des Einsturzes einzelner der neun Gebäude, in dem bereits Georg Philipp Telemann musizierte, ist noch größer als bislang gedacht. Die Dächer des Marstalls und der beiden Kavaliershäuser sind bedroht, zitiert Wolf die Klage des Stiftungs-Direktors Helmut-Eberhard Paulus. «Selbst bereits begonnene Sanierungsarbeiten wie am Corps de Logis können nicht beendet werden. Der Hausschwamm droht sogar auf bereits sanierten Teile wieder überzugreifen.» Katja Wolf fordert die Landesregierung auf, zu handeln und die einst versprochenen zwei Millionen Euro für Wilhelmsthal bereit zu stellen. Bereits in der Etatdebatte hatte DIE LINKE beantragt, in diesem Jahr wenigstens 500000 Euro für Wilhelmsthal einzusetzen. Die Abgeordnete weiter: «Mit dem eigenen kulturellen Erbe darf sich der Freistaat keine Spielchen erlauben. Letztlich bringt dieser Wortbruch keine Einsparung, sondern einen Verlust am Kultur-Vermögen des Landes.»

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