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Klaus Burschka als Ortswegewart abberufen

Dank der Oberbürgermeisterin Katja Wolf

Mehr als drei Jahre lang setzte sich Klaus Burschka als Wanderwegewart für die Wartburgstadt ein. Auf eigenen Wunsch hin wurde er nun aus seinem Ehrenamt verabschiedet. Oberbürgermeisterin Katja Wolf dankte dem rührigen Eisenacher für seine Verdienste. Seinem Engagement ist es zu verdanken, dass Wanderwege immer besser ausgeschildert werden und auch für online-affine Tourist*innen gut erkennbar sind.

Als „gute Seele im Wald“ bezeichnete die Oberbürgermeisterin den scheidenden Wegewart.

Das waren weit mehr Stunden, als ein normales Ehrenamt fordert, sagte sie bei der Verabschiedung. Hochachtung dafür, was Sie in den vergangenen Jahren geleistet haben, würdigte auch Bolko Schumann, Leiter des Amts für Infrastruktur, dessen Einsatz.

Er zollte Burschka seinen Respekt dafür, dass er sich über seine herkömmlichen Aufgaben hinaus in die digitale Erfassung der örtlichen Wanderwege eingearbeitet hat.

So hat er in Zusammenarbeit mit städtischen Ämtern und der Eisenacher Tourist-Information für das Portal outdooractive.com Wandertouren wie die „Schluchtentour“, „Die Schönheiten Eisenachs“ und die „Erlebnistour Wartburg“ digital erlebbar gemacht. Weitere Routen in und um Eisenach sind ebenfalls dort zu finden. Als Dank für seine Mühe überreichte die Oberbürgermeisterin Klaus Burschka als Geschenk einen Wanderführer.

Klaus Burschka war bis zu seinem Ruhestand Mitarbeiter der Stadtverwaltung Eisenach und in der Umweltabteilung unter anderem für den Baumschutz und den Kommunalwald zuständig. Als Wegewart betreute er das Wanderwegenetz im Gebiet der Stadt Eisenach. Stets achtete er darauf, ob Wegweiser vollständig sind und Bänke und Unterstände in ordentlichem Zustand zurückgelassen wurden. Kleinere Reparaturen erledigte er selbst. Größere Schäden meldete er der Stadtverwaltung oder dem Forstamt.

Die Digitalisierung der Wanderwege wird von der Stadtverwaltung weitergeführt. Ein neuer Ortswegewart wird nun gesucht, Interessenten können sich gern melden. Klaus Burschka jedenfalls möchte weiterhin auf seinen Wanderungen aufmerksam bleiben, so dass sein Wissen seiner Heimatstadt zumindest noch punktuell erhalten bleibt.

Die Lust am Wandern habe ich nicht verloren, sagte der 71-Jährige.

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