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Klimaschutzmanagerin des Landratsamtes nimmt Arbeit auf

Das Landratsamt des Wartburgkreises wird bis zum Frühjahr 2022 ein Klimaschutzkonzept unter Beteiligung von Experten, kommunalen Einrichtungen und der breiten Öffentlichkeit erarbeiten. Am 1. November nahm Dr. Maxi Domke als Klimaschutzmanagerin im Amt für Kreisplanung ihre Arbeit auf und ist damit für die Erstellung des Klimaschutzkonzeptes und Umsetzung des Klimaschutzmanagements verantwortlich. Sie hat sich und das Klimaschutzprojekt am 23.11.2020 im Ausschuss für Wirtschaft, Klimaschutz und Digitalisierung vorgestellt.

Der Klimawandel als globales Phänomen ist in den letzten Jahren sichtbar und spürbar im Wartburgkreis angekommen. Die damit einhergehenden Wetterextreme schädigen nicht nur Natur und Umwelt, sondern bergen auch Risiken für die Gesundheit und Wirtschaft in der Region.

Das Klimaschutzkonzept für den Wartburgkreis dient der Planung und Umsetzung von Maßnahmen und dem Ziel den Klimaschutz als Querschnittsaufgabe in der Landkreisverwaltung zu verankern. Acht Handlungsfelder werden bearbeitet: Beschaffungswesen und Liegenschaften der Landkreisverwaltung; IT-Infrastruktur; Mobilität; Erneuerbare Energien, Gewerbe, Handel und Dienstleistungen; private Haushalte, sowie die Anpassung an den Klimawandel. Die Potenziale zur Reduzierung von Treibhausgasen soll anhand von Berechnungen bestimmt und unter Berücksichtigung verfügbarer Technologien, Wirtschaftlichkeit und Akzeptanz in der Bevölkerung diskutiert und vereinbart werden. Mit einem Kreistagsbeschluss soll das Klimaschutzkonzept 2022 verabschiedet werden. In der Phase der Bearbeitung des Konzeptes sollen auch bereits erste Maßnahmen umgesetzt werden.

Die finanzielle Förderung erfolgt durch die Nationale Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, das Programm „Klima Invest“ des Thüringer Ministeriums für Umwelt, Energie und Naturschutz sowie aus Eigenmitteln des Landratsamtes.

Die neue Klimaschutzmanagerin, Dr. Maxi Domke, studierte Politik- und Kommunikationswissenschaften an der Universität Hamburg. In den letzten acht Jahren arbeitete und forschte sie an der Technischen Universität Dresden am Institut für Internationale Forst- und Holzwirtschaft zu Fragestellungen des Managements natürlicher Ressourcen und Klimawandelanpassung in ländlichen Räumen Ostafrikas.

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