Komasaufen: Kampagne „bunt statt blau“ in Eisenach  gestartet

Bildquelle: „bunt statt blau“

DAK-Gesundheit und Landesschirmherrin Gesundheitsministerin Katharina Schenk suchen zum 17. Mal die besten Schüler-Plakate gegen Alkoholmissbrauch

Eisenach, 16. Januar 2026. Kunst gegen Komasaufen: Unter diesem Motto hat die DAK-Gesundheit jetzt offiziell ihre Kampagne „bunt statt blau“ zur Alkoholprävention bei Kindern und Jugendlichen in Eisenach gestartet. Im 17. Jahr sucht die Krankenkasse die besten Plakatideen von Schülerinnen und Schülern zwischen zwölf und 17 Jahren zum Thema Rauschtrinken. Einsendeschluss ist der 31. März  2026.  

Unterstützt wird die mehrfach ausgezeichnete Kampagne durch die Landesschirmherrin Gesundheitsministerin Katharina Schenk. Schülerinnen und Schüler in Eisenach und im Wartburgkreis zwischen zwölf und 17 Jahren sind eingeladen, sich mit dem Thema Alkoholmissbrauch zu beschäftigen und kreative Plakate bis 31. März zu entwerfen. Verbunden mit der Kampagne ist die „Aktion Glasklar“, die Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern über die Folgen von Alkoholmissbrauch aufklärt. Aktuelle Zahlen des Thüringer Landesamt für Statistik* zeigen, dass 2024 weniger Schulkinder wegen Alkoholmissbrauchs ins Krankenhaus kamen. Danach gab es beim sogenannten Rauschtrinken im Wartburgkreis mit 27 Betroffenen einen Rückgang um 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Trotzdem bleiben die Zahlen hoch.  

„Wir freuen uns darüber, dass immer weniger Jugendliche nach dem Rauschtrinken stationär in einer Klinik behandelt werden müssen. Nach wie vor ist jede Alkoholvergiftung eines jungen Menschen eine zu viel, sagt Antje Orthey von der DAK-Gesundheit in Eisenach. „Deshalb setzen wir weiter auf Aufklärung und setzen unsere erfolgreiche Alkohol-Präventionskampagne ‚bunt statt blau‘ auch 2026 fort.“  

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17 Jahre bunt statt blau  

Seit 2010 haben bundesweit mehr als 143.000 Schülerinnen und Schüler bunte Plakate gegen das Komasaufen gestaltet, darunter auch viele aus Eisenach und dem Wartburgkreis. Die Kampagne „bunt statt blau“ wird von Politikerinnen und Politikern, Suchtexpertinnen und Künstlern unterstützt. Bundesschirmherr ist der Beauftragte der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen Prof. Henrik Streeck. Auf Landesebene übernimmt die Thüringer Gesundheitsministerin Katharina Schenk die Schirmherrschaft.  

Preise im Wert von rund 12.000 Euro  

Bei dem Plakatwettbewerb warten Geldpreise in Höhe von insgesamt rund 12.000 Euro auf die kreativen Gewinnerinnen und Gewinner. Nach dem Ende der Einreichungsfrist werden in allen 16 Bundesländern die besten Siegerplakate ausgezeichnet. Anschließend wählt die Bundesjury mit DAK-Vorstand Andreas Storm, dem Beauftragten der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen, Hendrik Streeck, und dem  Leiter des Kieler Instituts für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT Nord), Reiner Hanewinkel, aus den 16 besten Landes-Plakaten die  Bundessiegerinnen und Bundessieger. Zusätzlich gibt es auch in diesem Jahr auf Landes- und Bundesebene den „Sonderpreis Junge Talente“ für  die unteren Altersstufen und bundesweit den Sonderpreis „Instagram“ für die besten Bilder, die mit dem Hashtag #dakgesundheit oder #buntstattblau hochgeladen wurden. Einsendeschluss ist der 31. März 2026. 

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