Anzeige

Kriegsgräberstätten als Mahnmale für den Frieden

Bildquelle: fotolia.com : © Antje Lindert-Rottke

Gemeinsame Aktion des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge und der Stadt Eisenach

Die Stadt Eisenach unterstützt die friedenspädagogische Arbeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. Der Fokus der gemeinsamen Aktion „Gedenken braucht Wissen“ liegt auf den Kriegsgräberstätten als Mahnmale für den Frieden. Auf dem Hauptfriedhof der Stadt Eisenach gibt es beispielsweise vier Gräberfelder auf denen 1850 Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft ruhen. 1995 ist ein Gräberfeld mit 200 deutschen Soldaten aus dem 1. und 2. Weltkrieg wieder hergestellt worden.

Um Jugendlichen und jungen Erwachsenen Kriegsgräberstätten und deren Bedeutung als Mahnmale für den Frieden näher zu bringen, braucht es unterschiedliche Konzepte und Informationen, sagt Sebastian Fehnl, Bildungsreferent beim Landesverband Thüringen im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V..

Dazu gehören Friedhofsbegehungen ebenso wie leichte Pflegearbeiten an den Kriegsgräbern, die der Volksbund gemeinsam mit Schüler*innen durchführt.

Für die weitere schulpädagogische Arbeit des Volksbundes ist dieser auf die Unterstützung der Eisenacher*innen angewiesen. Wer hat Porträtfotos, Feldpostbriefe, Lebensläufe oder etwas ähnlich Persönliches von Personen, die in den Eisenacher Kriegsgräberstätten ruhen? Diese persönlichen Dokumente, die der Volksbund gerne in Kopie für seine Arbeit mit jungen Leuten nutzen möchte, sollen helfen, dass Jugendliche eine Beziehung zu den Grabsteinen und den hier Bestatteten aufbauen können.

Wer die gemeinsame Aktion von Stadt und Kriegsgräberfürsorge unterstützen und persönliche Dokumente zur Verfügung stellen kann, möge sich bitte hier melden:
Sebastian Fehnl; www.volksbund.de; sebastian.fehnl@volksbund.de ; 0361/644-2175.

Über die Aktion wird auch mithilfe von Aushängen in Schaukästen und mithilfe von Aushängen an den Grabsteinen informiert.

Anzeige
Top