„Lesung verbrannter Bücher“ am 8. Mai in Eisenach

Bildquelle: OMAS GEGEN RECHTS

Die Initiative OMAS GEGEN RECHTS Eisenach/Wartburgkreis lädt am Freitag, 8. Mai 2026, von 14:30 bis 16:00 Uhr zu einer öffentlichen Gedenkveranstaltung auf den Markt 22 in Eisenach ein. 

Der Termin knüpft bewusst an zwei historische Daten an: den 8. Mai als Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus sowie den 10. Mai 1933, an dem in Deutschland die nationalsozialistischen Bücherverbrennungen stattfanden. 

Unter dem Titel „Lesung verbrannter Bücher“ werden Texte von Schriftstellerinnen vorgetragen, deren Werke 1933 von den Nationalsozialisten als „undeutsch“ diffamiert und öffentlich verbrannt wurden. 

Die Bücherverbrennungen stehen bis heute symbolisch für den Versuch, kritisches Denken, demokratische Werte und kulturelle Vielfalt zu unterdrücken. Die Veranstaltung erinnert an diese historische Zäsur und setzt zugleich ein Zeichen für Meinungsfreiheit, Toleranz und eine  ebendige demokratische Kultur. 

Zu hören sind unter anderem Texte von Else Lasker-Schüler, einer der bedeutendsten deutschsprachigen Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts. 

Mit der Lesung möchten die Omas Gegen Rechts ein sichtbares Zeichen gegen Ausgrenzung und für eine offene, demokratische Gesellschaft setzen. 

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. 

Anzeige
Anzeige