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Lieberknecht verleiht Ehrenbriefe an 22 Thüringerinnen und Thüringer

Am Samstag (8. Dezember 2012) überreichte Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht an 22 verdiente Bürgerinnen und Bürger den Ehrenbrief des Freistaats Thüringen im Barocksaal der Thüringer Staatskanzlei. „Die zu Ehrenden sind in ganz unterschiedlichen Bereichen ehrenamtlich tätig“, sagte Lieberknecht. «Kaum ein Bereich des öffentlichen Lebens ist heutzutage ohne ehrenamtlich Tätige mehr denkbar. Durch dieses freiwillige Engagement machen sie unser Leben in Thüringen reicher und lebendiger. Sie bringen Jung und Alt zusammen, fördern das Miteinander und sorgen für mehr Lebensqualität und regionale Identität. Für diesen Einsatz gebührt ihnen herzlicher Dank und große Anerkennung.“

Geehrt werden acht Frauen und 14 Männer zwischen 29 und 91 Jahren, die sich um die Gestaltung der Gesellschaft im Freistaat Thüringen verdient gemacht haben.

Den Ehrenbrief des Freistaats Thüringen können auch Personen erhalten, die in der kommunalen Selbstverwaltung oder in kommunalen Einrichtungen, in Vereinen mit kulturellen oder sozialen Zielen oder in vergleichbarer Weise mindestens 10 Jahre nach dem 3. Oktober 1990 ehrenamtlich tätig waren.

Mit dem Ehrenbrief des Freistaats Thüringen wird eine Ehrennadel überreicht.

Folgende Bürgerinnen und Bürger aus der Region wurden geehrt:
Torsten Daut (Eisenach/Wartburgkreis) ist ehrenamtlich als Zunftmeister und Vorsitzender der Sommergewinnszunft Eisenach e. V. engagiert, dem ältesten und größten Frühlingsfest Deutschlands. Ihm obliegt die Gesamtverantwortung des Festes, das Motto für den Umzug, die Gestaltung der Wagen, eine Festschrift und die Akquirierung von Freiwilligen. Er organisiert und koordiniert zwei Kommerschabende und sucht als Zunftmeister stetig Kontakt zu anderen Vereinen. Er bündelt verschiedene Ressourcen, damit sich möglichst viele Eisenacher im Sommergewinn wiederfinden. Die Arbeit mit dem Nachwuchs liegt ihm sehr am Herzen. Er ist unermüdlich engagiert, um die Eisenacher Kinder für den Sommergewinn zu begeistern. Für die Stadtverwaltung ist er ein verlässlicher Partner, der durch seine Beharrlichkeit neue Mitstreiter erreicht und damit hilft, die Tradition zu bewahren.

Christina Reißig (Wutha-Farnroda/Wartburgkreis) engagiert sich ehrenamtlich seit Jahrzehnten in vielfältiger Weise für ihren Heimatort. Sie hat die «Hörselberggemeinde», den 2. Thüringerwald-Verein 1880 e. V.» (ThWV), den Verein «Schönauer Backfrauen», den Heimatverlag Hörselberg und den «Hörselbergboten» mit gegründet bzw. wieder belebt. Sie ist aktiv im Landesverbandes Thüringen des Verbandes Deutscher Gebirgs- und Wandervereine und bringt sich im kommunalen Zweckverband Hörselberge und im Förderverein Hörselberge/Nessetal ein. Als Kirchenälteste arbeitet sie im Gemeindekirchenrat der evangelischen Kirche mit und hält in ehrenamtlicher Tätigkeit das Koordinationsbüro in Reinhardsbrunn offen. Sie ist Mitglied im «Thüringer Heimatbund e.V.» im Verein zur Erhaltung der Burgruine Winterstein und hat auch im Ortsteilrat zwei Amtsperioden begleitet.

Sigrun Schwab (Moorgrund/Wartburgkreis) ist seit 1982 Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Waldfisch. Bis 1989 war sie in der Frauenlöschgruppe und ist seither aktives Mitglied der Einsatzgruppe. Als Gründungsmitglied der Feuerwehrvereins Waldfisch ist sie seit 1990 aktiv an der Gestaltung des Vereinslebens beteiligt. Sie organisiert Veranstaltungen und ist bei deren Ausgestaltung federführend tätig. Um regen Nachwuchs für die Feuerwehr zu gewinnen, setzt sich dafür ein, dass Projekttage in der Grundschule und im Kindergarten durchgeführt werden. Für deren Organisation und Betreuung nimmt sich Frau Schwab Urlaub, um trotz Schichtdienstes auch selbst teilnehmen zu können. Zudem engagiert sie sich für die Frauenarbeit innerhalb der Freiwilligen Feuerwehr und im Feuerwehrverein sowie in der Gemeinde Moorgrund.

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