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Mai 2005 wird im Freibad angebadet

Den ersten Spatenstich für den Neubau des Eisenacher Freibads machten am Dienstag Oberbürgermeister Gerhard Schneider und Sozialstaatssekretär Heinz F. Benner in der Katzenaue. Mit dem Bau des neuen Freibades entsteht ein familiengerechtes Freibad mit sportivem Charakter. «Dies ist ein bedeutender und sehr schöner Tag für Eisenach, für die Schulen, die Vereine, aber auch für alle anderen Bürgerinnen und Bürger», sagte Gerhard Schneider.
Nach vielen Schwierigkeiten sei es nun gelungen, den Bad-Neubau auf den Weg zu bringen.
Auch auf der Stadtratssitzung am Mittwoch wurden nochmals wichtige Entscheidungen zur Bäderlandschaft in Eisenach gefasst. So wird es eine Bäder GmbH geben. Gewählt wurden bereits die Aufsichtsratsmitglieder Peter Bock, Dieter Suck, Sabine Doht und Torsten Schmidt.
Die Badanlage wird einem Sportbecken mit sechs 50-Meter-Bahnen (750 Quadratmeter Wasserfläche) samt einem angegliederten Sprungbecken (125 Quadratmeter), einem Freizeit- und Nichtschwimmerbecken mit Lehrschwimmbahnen (495 Quadratmeter) sowie einem Planschbecken (130 Quadratmeter) bestehen.
Mitten in der Beckenlandschaft wird ein Aufsichtsturm für den Schwimmmeister stehen.
Das Gebäude für Umkleideräume und Sanitäreinrichtungen sowie die notwendigen Technikräume werden in unmittelbarer Nähe des bereits vorhandenen Hallenbades errichtet.
Unterirdisch zwischen den Becken und dem jetzigen Hallenbad sind eine Pumpenkammer und Schwallwasserbehälter vorgesehen.
Bis Februar 2005 sollen die Rohbauarbeiten abgeschlossen werden. Bis Mai 2005 – also rechtzeitig zur nächsten Badesaison – soll das Freibad dann fertig gestellt werden.
Der Neubau kostet insgesamt 3.853.000 Euro. Davon trägt die Stadt 2.118.000 Euro, die restlichen 1.735.000 Euro kommen vom Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit sowie vom Bundesministerium des Innern als Zuschüsse.
Der Neubau des Freibades ist der erste Bauabschnitt für das Sport- und Familienbad Eisenach. Im zweiten Abschnitt, der sich ab 2005 anschließen soll, werden das bereits vorhandene Hallenbad sowie die Sauna grundlegend saniert und teilweise neu gestaltet.
Das Bad hat nicht nur erhebliche Bedeutung für den Schul- und den Vereinssport, sondern auch für den Tourismus und die Freizeitgestaltung der Eisenacher. Dies betonte Staatssekretär Benner beim Spatenstich. Er würdigte auch, dass die Stadt bereit sei, den hohen Eigenanteil an dieser Investition zu tragen.
Beim ersten Spatenstich waren neben zahlreichen Stadträten auch Vertreter von Schwimm-Vereinen wie dem ESSV, dem SVW und der DLRG dabei. Sie haben sich aktiv in die Diskussion zum neuen Bad eingebracht. Gäste des Spatenstichs waren auch Sportler aus Eisenach, die an den Spezialolympics im Schwimmen teilnehmen möchten. Sie trainieren zurzeit in Herleshausen und haben demnächst in Hamburg ihre Qualifikationswettkämpfe.

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