Ministerin Karawanskij übergibt EFRE-Fördermittelbescheid über 4,45 Mio. Euro für denkmalgerechte Sanierung des Rathauses Vacha

Bildquelle: Werbeagentur Frank Bode GmbH

Infrastrukturministerin Susanna Karawanskij übergab heute einen Zuwendungsbescheid über 4,45 Mio. Euro aus der EFRE-Förderung zur Aufwertung von Stadtquartieren an den Bürgermeister der Stadt Vacha, Martin Müller. Mit der Summe wird der zweite Bauabschnitt der denkmalgerechten Sanierung des Rathauses Vacha gefördert.

„Das Rathaus Vacha ist das kulturhistorisch bedeutendste Gebäude der Stadt und gilt als eines der aufwändigsten gestalteten Fachwerkbauten in ganz Thüringen. Es war eine gute und richtige Entscheidung, sich bei der Beantragung von EFRE-Mitteln für die Aufwertung von Stadtquartieren ganz auf dieses Haus und seine weitere Nutzung als Amtssitz der Stadtverwaltung zu konzentrieren“, so Ministerin Susanna Karawanskij. „Der erste Bauabschnitt wurde bereits in der vergangenen Förderperiode mit knapp 3,5 Mio. Euro EFRE- Mitteln gefördert. Insgesamt unterstützt das Land die denkmalgerechte Sanierung des Rathauses Vacha also mit 7,91 Mio. Euro aus dem EFRE-Fonds“, fügte sie hinzu.

Das Rathaus Vacha, das 1613 als repräsentatives Stadtpalais des hessischen Amtmannes Widmarckter erbaut wurde, fungiert seit 1911 als Rathaus. Mit der denkmalgerechten und energetischen Sanierung des Gebäudes soll es hinsichtlich Brandschutz, Barrierefreiheit und Nachhaltigkeit an die aktuellen Anforderungen angepasst werden. Dabei sind neben konservatorischen und restaurativen Arbeiten auch Neu- und Umbauten erforderlich. Parallel zu den Sanierungsarbeiten am historischen Gebäudekomplex entsteht südlich neben dem Hauptgebäude ein moderner Erweiterungsbau. Darin wird u.a. ein aus brandschutztechnischen Gründen erforderliches Treppenhaus eingebaut sowie ein Fahrstuhl, der den barrierefreien Zugang zu den Amtsstuben der Stadtverwaltung ermöglichen soll.

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