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Mühlhausen in dritter Runde des Smart Cities Programms des Bundes erfolgreich

6,26 Mio. Euro gibt der Bund für Digitalisierung der Stadt

Die Stadt Mühlhausen hat sich erfolgreich als „Modellprojekt Smart City“ beim Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) beworben. Unter dem Titel „Gemeinschaft stärken – Freiheit gewinnen“ möchte Mühlhausen dem demografischen Wandel, dem hohen Leerstand in der Innenstadt begegnen und ein Konzept zum Wiederaufschwung der Stadt erarbeiten.

„Die Digitalisierung wirkt sich auf alle Lebensbereiche aus und verändert die Struktur unserer Städte und Gemeinden. Dass Mühlhausen nun den Zuschlag in der neuen Förderstaffel erhalten hat, unterstreicht, dass der Bund Smart City-Lösungen auch im ländlichen Raum vorantreibt“, so Christian Hirte (CDU).

Die Stadt Mühlhausen ist vielfältig: eingemeindete Dörfer, besiedelte Wohnblöcke und die mittelalterliche Stadt zeigen ganz unterschiedliche Bedarfe. Um die Daseinsvorsorge und digitale Teilhabe in der Gesamtstadt zukünftig zu sichern, sind differenzierte digitale Lösungen erforderlich. Die Smart- City -Strategie wird zunächst drei Modellquartiere umfassen: die mittelalterliche Innenstadt, den Plattenbau in der Ballongasse und den ländlichen Teil von Bollstedt als digitales Dorf.

Die Zuschussförderung erstreckt sich auf 2 Phasen. In der ersten Phase wird eine digitale Strategie erarbeitet und in der zweiten umgesetzt. Der Bund übernimmt hierbei jeweils 65 Prozent der förderfähigen Kosten von rund 9,63 Mio. Euro.

Hintergrund:
Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat hat am 15. Juli 2021 die 28 ausgewählten Projekte der dritten Staffel der „Modellprojekte Smart Cities“ bekanntgegeben. Für die dritte Staffel stehen 300 Millionen Euro Programmmittel zur Verfügung. Die Bundesregierung hatte mit dem Konjunktur- und Zukunftspaket im Juni 2020 beschlossen, die Förderung der Modellprojekte Smart Cities fortzusetzen und auf insgesamt 820 Millionen Euro aufzustocken. Mit den Modellprojekten Smart Cities unterstützt die Bundesregierung Kommunen dabei, die Digitalisierung strategisch im Sinne einer integrierten, nachhaltigen und gemeinwohlorientierten Stadtentwicklung zu gestalten. Die Modellprojekte Smart Cities entwickeln und erproben sektorenübergreifende digitale Strategien für das Stadtleben der Zukunft. Die Modellprojekte 2021 stehen unter dem Motto „Gemeinsam aus der Krise: Raum für Zukunft“. Die geförderten Projekte sollen aufzeigen, wie die Qualitäten der europäischen Stadt in das Zeitalter der Digitalisierung übertragen werden können. Auf den Aufruf hatten sich 94 Städte, Kreise und Gemeinden sowie interkommunale Kooperationen aus ganz Deutschland beworben.

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