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Nach dem Großbrand in Eisenach: Oberbürgermeisterin spricht Anteilnahme aus und dankt allen Helfern – Spendenkonto eingerichtet

„An erster Stelle steht natürlich unsere Sorge um das Wohlergehen der Menschen, die bei dem fürchterlichen Brand in der Querstraße Verletzungen davon getragen haben. Ihnen gelten unser Mitgefühl und unsere besten Wünsche für eine schnelle Genesung“, unterstreicht Oberbürgermeisterin Katja Wolf auch einen Tag nach dem Feuer in der Eisenacher Innenstadt ihre Anteilnahme. Zwei Gebäude wurden in der Nacht zu Dienstag schwer beschädigt, 35 Menschen mussten aus ihren Wohnungen evakuiert werden, mehrere wurden verletzt, drei von ihnen so stark, dass sie zunächst ins Krankenhaus kamen.

„Auch den Gewerbetreibenden, Hausbesitzern und Mietern der Gebäude gilt das Mitgefühl aller Eisenacherinnen und Eisenacher“, so Wolf. Die materiellen Schäden und die dadurch ausgelösten Sorgen, wie es denn nun weitergeht, seien bei diesen Mitbürgern natürlich gerade besonders groß.

Die schlimmen Stunden, in denen das Feuer viele Nachbarn in Angst versetzt habe, hätten aber gezeigt, dass „wir uns auf unsere Wehrleute, Rettungskräfte und Polizisten in dieser Stadt verlassen können“. Stundenlang hätten diese gemeinsam gegen die Flammen gekämpft, Menschen betreut und versorgt. „Da schaut keiner auf die Uhr, sondern die Hilfe für den Nächsten steht im Mittelpunkt. Ich ziehen den Hut vor diesem tollen, unermüdlichen Einsatz und kann den Helfern gar nicht genug danken. Das zeigt, dass wir Eisenacher in der Not zusammenstehen. Und das tut gut zu wissen“, betont Katja Wolf.

 

Aktueller Stand

Der Großbrand in der Eisenacher Querstraße/Ecke Goldschmiedenstraße war gestern (16. April) gegen 17:30 Uhr gelöscht. Sicherheitshalber kontrolliert die Feuerwehr heute und morgen aber noch regelmäßig die Häuser.

Die Goldschmiedenstraße sowie die Johannisstraße können wieder befahren werden. Lediglich die Querstraße ist weiterhin gesperrt, da noch die Brandermittlungen der Polizei laufen.

Die Wohnungen in den beiden, vom Brand betroffenen Häusern sind derzeit alle nicht mehr bewohnbar. Die Versorgungsleitungen (Wasser, Gas, Elektrik) sind nicht in Betrieb. In vielen der Wohnungen mussten wegen des Schwelbrandes Decken und Wände aufgebrochen werden. Derzeit wird auch mit Fachleuten die Statik der Gebäude überprüft.

Die in der Nacht evakuierten Bewohner der Gebäude sind inzwischen alle untergebracht worden – teilweise bei Freunden und Bekannten, teilweise in Ersatzwohnungen.

 

Spendenkonto eingerichtet

Für die Menschen, die Opfer des Brandes wurden, hat die Stadtverwaltung kurzfristig ein Spendenkonto eingerichtet. „Mit der Hilfsbereitschaft aller können wir die Menschen unterstützen, die fast alles verloren haben“, unterstreicht die Oberbürgermeisterin.

Das Spendenkonto lautet:

Wartburg-Sparkasse
IBAN: DE57 8405 5050 0000 0020 03
BIC: HELADEF1WAK

Damit Zahlungen zugeordnet werden können, müssen die Spender unbedingt das Kennwort VW11000 „Soforthilfe“ angeben.

e.katte | | Quelle:

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