Neue Schauspielleitung am Landestheater Eisenach 

Anna Magdalena Fitzi wird neue Schauspielleitung ab der Spielzeit 2026/27 

Ab der Spielzeit 2026/27 übernimmt die Regisseurin, Schauspielerin und Sprachdozentin Anna Magdalena Fitzi die Leitung der Schauspielsparte am Landestheater Eisenach. 

Nach einem transparenten Auswahlprozess, in den auch die Ensemblemitglieder involviert waren, konnte sich Fitzi gegen gut 30 Bewerberinnen und Bewerber mit ebenso hervorragenden Referenzen durchsetzen. Das Besetzungsverfahren bestand aus einer Arbeitsprobe und einem anschließenden Gespräch mit den Schauspielenden und der Leitung des Theaters, nach dem die Entscheidung einstimmig ausfiel. 

Anna Magdalena Fitzi erhält einen Dreijahresvertrag am Landestheater Eisenach und wird dort auch als Schauspielerin in einzelnen Produktionen tätig sein. 

In der aktuellen Spielzeit 2025/26 zeichnet Fitzi für die Regie des Schauspiels „Frühlings Erwachen“ verantwortlich, welches noch bis Freitag, den 19. Juni 2026 im Großes Haus des Landestheater Eisenach zu sehen ist. 

 Biografie 

Anna Magdalena Fitzi 

*18.8.1966 / Berlin 

AKTUELL 

2026 Landestheater Eisenach 

Frank Wedekind: Frühlingserwachen (1891/1906) 

2026 Compagnie Cie Pataclowns, Genève 

Création La voix des petites gens, Spectacle musical 

SCHULE 

1972 bis 1984 Grundschule und Gymnasium in Berlin, Gais (CH) und Genf (CH) 

1984 Abitur am Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium Berlin-Zehlendorf 

AUSBILDUNG 

1986/87 Mimenschule Ilg und Marionettentheater Marottechischte (beides Zürich) 

1987 bis 1990 Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart 

(Schauspielklasse Prof. Dr. Felix Müller) 

1988 bis 1990 Ausbildung zur Sprecherin für Hörspiel und Funk bei Otto Düben (Süddeutschen Rundfunk 

Stuttgart) 

1990 bis 1991 Conservatoire Royal de Musique et d’Art Dramatique Liège (Meisterklasse Prof. Max Parfondry) 

BERUFSERFAHRUNG 

Regie/Inszenierungen 

2025 Theater Biel/Solothurn (CH) 

Maurice Ravel: L’heure espagnole/Die spanische Stunde (1911) 

Richard Flury/Oscar Wilde: Eine florentinische Tragödie (1929) 

2022 Altonaer Theater 

Reinhard Keiser: Der angenehme Betrug oder der Karneval von Venedig (1707) 

2021 Internationale Händel-Festspiele Göttingen 

Georg Friedrich Händel: Ottone, Re di Germania (1723) – szenische Neueinstudierung und Überarbeitung 

2019 Innsbrucker Festwochen der Alten Musik (A) 

Georg Friedrich Händel: Ottone, Re di Germania (1723) 

Koproduktion mit den Händel-Festspielen Halle (coronabedingt abgesagt) und den Internationalen Händel-Festspielen Göttingen (coronabedingt verschoben) 

2006 Oper Frankfurt 

Grigori Frid: Das Tagebuch der Anne Frank (1969) 

2005-2008 Oper Frankfurt 

Festengagement als Regieassistentin und Abendspielleiterin 

Zusammenarbeit mit Christof Loy, Keith Warner, Stein Winge und Christian Pade 

2005 Hamburgische Staatsoper 

Peter Eötvös: Angels in America (2004) 

Co-Regie mit Benedikt von Peter 

2005 Hamburgische Staatsoper 

Regieassistentin von Karoline Gruber (Giulio Cesare in Egitto) und Christof Loy (Il turco in Italia) 

1996 Theater am Saumarkt Feldkirch (A) 

Martin Walser: Die Zimmerschlacht (1967) 

Schauspielerin (Auswahl) 

Zusammenarbeit mit Regisseur*innen wie Stefan Kimmig, Markus Dietz, F.K. Waechter, Uwe Dag Berlin, Reinhard Göber, Otto Schnelling, Friederike Vielstich, Sacha Hawemann, Sebastian Baumgarten, Horst Havemann, Peter Ibrik 

Festengagements 

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2000 bis 2004 Theater Lübeck (Intendant: Marc Adam) 

1995/1996 Theater am Kirchplatz Schaan/Liechtenstein (Leitung: Reinhard Göber) 

1992 bis 1995 Theater Oberhausen (Intendant: Klaus Weise) 

1991 bis 1992 Junges Theater Göttingen (Intendant: Otto Schnelling) 

1990 bis 1991 Gründungsmitglied der Compagnie du Mauvais Ange, Liège (B) – Leitung: Axel de Boosère und Nathalie Louis 

Mitwirkung als Schauspielerin in: Les dernières nouvelles de la peste, Bernard Chartreux – Regie. Axel de Boosère und Nathalie Louis 

Gastengagements 

2025 Norden-Theaterproduktion Hamburg: Nur ein zerbrochener Krug nach Heinrich von Kleist und Die Villa 

nach William Summerset-Maugham – Regie: Frank Düwel 

2024 Theater Biel/Solothurn: Ida in Stiller von Max Frisch – Regie: Deborah Epstein 

2023 Grand Théâtre Luxembourg: Blondchen in Die Entführung aus dem Serail von W. A. Mozart – Regie: Luc 

Perceval 

2022 Nationaltheater Mannheim: Blondchen in Die Entführung aus dem Serail von W. A. Mozart – Regie: Luc 

Perceval 

2009/2010 Schlossparktheater Berlin: Annie Brett in der DEA von König der Herzen von Alistair Beaton – Regie: 

Bettina Rehm 

2008 Stadttheater Heilbronn: Heimet, Heimet, wunderbare Welt – Ein Abend über Ralph Benatzky 

2008 Stadttheater Bern: Mrs. Pearce in My Fair Lady von Frederick Loewe – Regie: Pascale Chevroton 

2007 Theater Biel/Solothurn: Heimet, Heimet, wunderbare Welt – Ein Abend über Ralph Benatzky (UA) (auch 

Recherche, Fassung und Dramaturgie) – Regie: Anna Mahler 

2003/04 Neue Schaubühne München: Polly in Ben Eltons Brisante Erinnerung (Tournee mit Jürgen Prochnow) – 

Regie: Folke Brabant 

2003 Zimmertheater Heidelberg: Susan in Lukas Bärfuss‘ Vier Bilder der Liebe – Regie: Ute Richter 

2002 Bühnen der Stadt Köln: Mira in Handycap von Jens Roselt – Regie: Uwe Hergenröder 

1999 L’Illustre Théâtre Berlin: Londn.-LÄ.-Lübbenau von Oliver Bukowski – Regie: Nils Düwell 

1999 Hans-Otto-Theater Potsdam: Damen der Gesellschaft nach Clare Boothe Luce – Regie: Antje Lenkeit 

1998 Staatstheater Mainz: Frau Stockmann in Ein Volksfeind von Henrik Ibsen – Regie: Reinhard Göber 

1998 Theater Cosmos Bregenz: Lederfresse (ÖE) von Helmuth Krausser – Regie: Augustin Jagg 

1998 Stadttheater Bremerhaven: Maria Stuart in Maria Stuart von Friedrich Schiller – Regie: Wolfgang Hofmann 

1995 Théâtre des capucins Luxembourg: Sophie in Die Mitschuldigen von J. W. von Goethe – Regie: Reinhard 

Göber 

1993 Theater am Neumarkt Zürich: Brautbitter von Elfriede Müller – Regie: Friederike Vielstich 

Film, Funk & Fernsehen 

Seit 1989 regelmäßige Tätigkeit als Sprecherin für Hörspiele, Lesungen, Dokumentationen und Over-Voice bei vielen deutschen TV- und Radiosendern, Blindenfilm und -bibliotheken, Synchronsprecherin 

deutsch/französisch/italienisch (ARD/ZDF/WDR/ARTE/MDR/SWR/NDR/ORB/Deutschlandradio/DLF) 

1988 bis 1990 Nachrichtensprecherin beim „Stadtradio Stuttgart“ (inklusive Redaktion und Regie) 

2000 Die Motorradcops – TV Serie RTL Production (3 Folgen) 

1999 Der Schrei des Schmetterlings (Spielfilm) – Regie: Frank Strecker 

1995 Une femme française (Spielfilm) – Regie: Régis Wargnier. 

1993 Stadtklinik – TV-Serie Endomol Production (Denise Bolt, 9 Folgen) 

Bühnenübersetzungen 

2023 Theater Biel-Solothurn: „CHOC – la friandise des dieux” (Die Süßigkeit der Götter) von Dominique Ziegler 

(Probenbegleitung und Dramaturgie) 

2021 Theater Biel-Solothurn: „Le trip Rousseau” von Dominique Ziegler 

2018 Theater Biel-Solothurn: „La route de Levant” (Der Weg ins Morgenland) von Dominique Ziegler 

Lehrtätigkeit 

2005/2006 Lehrauftrag an der UDK für Gesang-Studierende, Grundlagen Schauspiel/Sprache 

Seit 2011 Dozentin für Sprachgestaltung und Gesangs-/Theaterinterpretation an der Hochschule der Künste Bern (HKB) – Schweizer Opernstudio 

Sprach- und szenisches Coaching für Sänger:innen an diversen Bühnen (u.a. Staatsoper Hamburg, Oper Frankfurt, Theater Biel-Solothurn) 

PREISE 

1994 Auszeichnung als „Beste Nachwuchsschauspielerin“ beim NRW-Theatertreffen in Köln für die Rolle der Anna in Die Minderleister von Peter Turrini (Inszenierung: Reinhard Göber) 

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