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Leserbrief: Neue Wege für den Radverkehr

„Nur Genießer fahren Fahrrad und sind immer schneller da“ sangen vor Jahren die Prinzen.

Tatsächlich sorgten inzwischen zahlreiche größere und kleinere Städte dafür, dass der Genuss beim Radeln immer größer wurde. Und Eisenach? Sicher ist die Stadt finanziell nicht auf Rosen gebettet, aber es gibt vielfältige Möglichkeiten, mit einfachen Mitteln den Radverkehr zu fördern. Zum Beispiel durch die Öffnung von Einbahnstraßen. Viele Städte haben diese bereits flächendeckend umgesetzt, größere Probleme sind nirgends bekannt. Eisenach hat hier eindeutig Nachholbedarf.

Umso mehr freut sich der ADFC-Wartburgkreis über die vom Stadtrat angeregte Öffnung der Marienstraße für den Radverkehr auch entgegen der Einbahnrichtung, wie in Ihrer Zeitung am 14.12. berichtet wurde. Seit langem schon war dies eine Forderung des ADFC. Die positive Rückmeldung aus der Bevölkerung auf diesen Beschluss lässt uns erwarten, dass diese Maßnahme eine wesentliche Verbesserung darstellt. Doch wenn der Radverkehr wirklich zu einer Entlastung der unerträglichen Verkehrssituation in der Eisenacher Innenstadt beitragen soll, brauchen wir zügig weitere entschlossene Schritte. Schritte, die der ADFC seit Jahren einfordert. Gerne begleiten wir weiter den eingeschlagenen Kurs.

Dies ist im Interesse aller Radfahrer auf dem Weg hin zu einer lebenswerteren Stadt. Damit das Radeln in Eisenach einmal so sein wird, wie die Prinzen singen: „Denn wir fliegen wie auf Wolken, weil wir uns so gut verstehn.“

Christoph Meiners

Andrea T. |

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