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Neuer „dorfbus“ stärkt den ländlichen Raum

Landrat Reinhard Krebs und Vizelandrat Udo Schilling (beide CDU) haben sich nach etwas mehr als einem halben Jahr über die ersten Erkenntnisse aus dem dorfbus-Verkehr im Feldatal anhand von belastbaren Fakten informieren lassen.

Der Vorstand des Verkehrsunternehmens Wartburgmobil, Horst Schauerte, konnte nun konkrete Zahlen präsentieren. War man im September 2020 noch mit etwas mehr als 90 Buchungen im Monat an den Start gegangen, so hat sich diese Zahl trotz Pandemie innerhalb von etwas mehr als 6 Monaten verdoppelt. „Damit haben wir für den ländlichen Raum etwas erreicht, was so nicht zu erwarten war“ erläutert Schauerte den erreichten Stand.

Entgegen den deutschlandweiten und auch regionalen Trend nimmt die Akzeptanz des dorfbusses damit einen ganz anderen Weg.

Dieser Erfolg ist nicht zuletzt auch dem Engagement vor Ort durch Bürgermeister Thomas Hugk (CDU) und Ortsteilbürgermeister Markus Gerstung (CDU) zu verdanken. „Herr Gerstung und Herr Hugk haben das Projekt wirklich gut vor Ort in der Gemeinde und den Ortsteilen vertreten, ohne das ist es nicht möglich so einen tollen Start hin zu bekommen“ so Vorstand Horst Schauerte.

Allmählich zieht der dorfbus immer weitere Kreise und soll so zur Standardmobilität im ländlichen Raum werden – neben dem Schülerverkehr und den sehr gut ausgebauten ÖPNV-Hauptstrecken. Im September 2021 folgt das Geisaer Amt als dorfbus-Region und weitere Interessen wurden bereits aus den ehemaligen Moorgrund-Gemeinden sowie aus der Krayenberggemeinde angemeldet. Diese Projekte sind dann frühestens 2022 möglich.

„Mit dem dorfbus geben wir in der Wartburgregion erstmals ein in Fachkreisen fMGS(flächendeckende Mobilitätsservicegarantie) genanntes Versprechen ab. Innerhalb einer Stunde besteht Mobilität von dem Ort, den man wünscht zu dem Ort den man wünscht – ein hoher Grad an Komfort, wenn man bedenkt, dass man dafür nur im Internet – bald auch per App – buchen oder einen Anruf tätigen muss“ erläutert Schauerte die Vorzüge des dorfbusses.

Landrat Krebs zeigt sich begeistert von diesem Weg. „Ich bin stolz, dass wir in der Wartburgregion diesen Weg als Pioniere vorangehen und so den ländlichen Raum stärken“ fasst er die Initiative der lokalen Verantwortlichen und von Wartburgmobil zusammen.

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