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Neuer Ortsteilrat für Wartha-Göringen gewählt

Im Eisenacher Ortsteil Wartha-Göringen wurde am Donnerstag, 29. Oktober im Rahmen einer Bürgerversammlung der neue Ortsteilrat gewählt. Gewählt wurden: Ralf Sode, Erika Müller, Friedrich Rittweger und Helmut Schaub. Oberbürgermeister Matthias Doht sowie Ortsteilbürgermeister Wolfgang Gebhardt gratulierten den gewählten Mitgliedern.

Diese vier Wartha-Göringer erhielten von den fast 43 anwesenden stimmberechtigten Bürgerinnen und Bürgern die meisten Stimmen. Insgesamt waren sechs Einwohnerinnen und Einwohner des Ortsteils für den neuen Rat vorgeschlagen worden, weitere konnten auf dem Stimmzettel benannt werden. Neben den vier Gewählten gibt es zwei Nachrücker. Sie stehen zur Verfügung, falls ein gewähltes Mitglied während der Amtszeit des Ortsteilrates ausscheiden sollte. Der Ortsteilrat ist bis 2014 im Amt.

In der Bürgerversammlung ging es außerdem um weitere Themen, die die Warthaer und Göringer zur Zeit beschäftigen. So fragte Ortsteilbürgermeister Wolfgang Gebhardt unter anderem nach den Plänen zum Anschluss des Ortes Göringen an den Abwasserkanal in Richtung Stedtfeld sowie nach der Abwasserentsorgung in Wartha und dem Kanal in der Göringer Kentelsgasse. Thomas Fritz, Chef des Trink- und Abwasserverbandes Eisenach-Erbstromtal (TAVEE), erklärte, dass es für die erforderlichen Anlagen in Wartha Fördermittel über das Hochwasserschutzprojekt gab und die Arbeiten noch bis Anfang 2010 dauern würden. Dass in der Kentelsgasse der Kanal repariert werden muss, sei dem TAV bisher nicht bekannt gewesen. Fritz sagte hierzu eine umgehende Prüfung zu. Ein genereller Kanalanschluss für Göringen sei jedoch in den nächsten Jahren nicht geplant.
Für einen neuen Ballfangzaun am Warthaer Sportplatz wurden von der Verwaltung erste Angebote vorgestellt. Hier soll auf Anregung der Bürger nochmals eine einfachere Variante und deren Kosten geprüft werden. Oberbürgermeister Matthais Doht lobte die konstruktiven Vorschläge der Bürger zur Lösung des Problems.
Weitere Themen waren der Flächennutzungsplan, der Zustand mehrerer reparaturbedürftiger Straßen und Flurwege, Bestattungen auf dem Ortsteilfriedhof auch an Samstagen sowie illegale Müllablagerungen. Der überarbeitete Entwurf des Flächennutzungsplans soll erneut in Wartha-Göringen erläutert und Bestattungen sollen samstags in Absprache mit der Friedhofsverwaltung ermöglicht werden. Für den ländlichen Wegebau wurde auf das Wegekonzept hingewiesen, das derzeit in der Stadtverwaltung erarbeitet wird. Die Instandsetzungsarbeiten an den Straßen können jedoch nur in den dringendsten Fällen erfolgen – „mehr lässt die finanzielle Situation der Stadt derzeit nicht zu“, bat der Oberbürgermeister um Verständnis.

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