Neuer Pächter des Dirtparks im Stadtpark

Bildquelle: Freuen sich über die Vertragsunterzeichnung: Philipp Hattenbach vom Verein (von links), Bürgermeister Christoph Ihling, Vereinsvorsitzender Alexander Teschner und Vorstandsmitglied Kai Schmidt. © Stadt Eisenach/Ulrike Müller

Der Verein Wartburg Trails e. V. ist neuer Pächter der Radsportstrecke im Eisenacher Stadtpark zwischen Dr. Moritz-Mitzenheim-Straße und Bornstraße. Am Dienstag, 7. Mai, unterzeichneten Bürgermeister Christoph Ihling und Alexander Teschner den Pachtvertrag. Alexander Teschner war stellvertretend für den Verein als Vorsitzender vor Ort. So schaffen die Stadt Eisenach und der Verein einen Erlebnisort im Stadtpark für Sport, Spiel und Freizeit. Das Sportgelände weist mit seinen typischen Wellen, Hügeln und Kurven einen besonderen Charakter für vielfältige Tricks und Akrobatik durch Radsportler*innen auf. Die Nutzung ist allerdings Vereinsmitgliedern vorbehalten.

„Ich freue mich, dass sich junge, engagierte Menschen auf den Weg gemacht haben, den Verein zu gründen und die neue Trendsportart auch hier in Eisenach anzubieten. Der Stadtpark bietet Platz für alle Generationen und Aktivitäten. Der Dirtpark steht ab jetzt den Vereinsmitgliedern für ihren Sport zur Verfügung. Hier kann man Abenteuer im Alltag erleben“, sagt Bürgermeister Christoph Ihling. Geschlossen wurde der Pachtvertrag vorerst für vier Jahre, bis zum Jahresende 2028.

Rückblick: Im Jahr 2018 musste das Areal auf Grund geschädigter Bäume gesperrt werden. Inzwischen hat die Stadt im Bereich der Radstrecke umfangreiche Verkehrssicherungsmaßnahmen durchgeführt. Zwölf geschädigte Bäume wurden entfernt beziehungsweise zurückgeschnitten. Weitere Bäume, die erhalten bleiben, wurden katalogisiert und nummeriert. Die Bewirtschaftung und Pflege der Bäume übernimmt das Fachgebiet Grünflächen der Stadt, eine Waldbewirtschaftung findet auf Grund der Nutzung in diesem Bereich nicht mehr statt. Die direkt im Wald liegende Strecke wurde vor der Unterzeichnung kampfmitteltechnisch untersucht. Grund hierfür war die ortsübliche Bezeichnung „Bombenlöcher“. Den Zaun erneuerte der Verein in Eigenregie.

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