Nilgänse breiten sich am Prinzenteich aus – was gibt es zu beachten?

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Bildquelle: Werbeagentur Frank Bode | www.werbe-bo.de

Nilgänse sind in den letzten Jahren vermehrt in Städten anzutreffen. Die Vögel fühlen sich in urbanen Gebieten wohl und nutzen Parks, Grünflächen und Gewässer als Lebensraum.

Durch ihr exotisches Erscheinungsbild sind Nilgänse auffällig. Sie sind etwa 60-70 Zentimeter groß, haben auffällige rote lange Beine und um die Augen schmückt sie ein brauner Ring. Ihr Kopf ist weißgrau mit einem braunen Nackenfleck oder Halsring. Der Rücken ist dunkelbraun. Am Bauch haben die Tiere eine helle, beige-graue Färbung. Beide Geschlechter ähneln sich, Männchen sind unwesentlich größer als die weiblichen Nilgänse.

Nilgänse gelten als invasive Art, da sie in Deutschland nicht heimisch sind. Sie stehen nicht unter Naturschutz. Die Nilgans ist dominant, aggressiv und duldet keine Konkurrenz neben sich. Sie brütet in Höhlen, in Bäumen und am Boden. Wenn sie einen Lebensraum besiedelt, verdrängt sie andere heimische Arten. Nilgänse brüten im Jahr bis zu dreimal und legen durchschnittlich 6-10 Eier. Dadurch vermehren sie sich viel schneller als einheimische Arten. Nilgänse können aggressiv werden, wenn sie sich bedroht fühlen oder ihre Jungen verteidigen müssen. Daher sollte man einen Abstand von mindestens 10 Metern zu den Tieren einhalten.

Tiere nicht füttern
Die Stadtverwaltung bittet darum, die Tiere nicht zu füttern. Durch das Füttern werden die Gänse an den Menschen gewöhnt und können dadurch noch aggressiver werden und sich schneller ausbreiten. Die Stadtverwaltung ist bemüht, ein Gleichgewicht zwischen dem Schutz der einheimischen Arten und der Vertreibung der Nilgänse zu finden. Wir bitten die Bevölkerung um Verständnis und Mithilfe, um unsere einheimischen Vogel- und Entenarten zu schützen.

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