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NSU-Ausstellung im Bahnhof Eisenach kann besichtigt werden

Bildquelle: Paula Markert

Wer sich die Fotografien der Ausstellung „Eine Reise durch Deutschland. Die Mordserie des NSU“ der Hamburger Fotografin Paula Markert im DB Reisezentrum im Eisenacher Hauptbahnhof noch einmal im Original ansehen möchte, hat in dieser Woche Gelegenheit dazu. Die Dokumentarfotografin hat sich zwischen 2014 und 2017 auf eine deutschlandweite Spurensuche zum NSU begab. Sie präsentiert ihre Ergebnisse in Form von Fotografien und Textfragmenten, die nicht nur wichtige Fragen zur Verstrickung deutscher Behörden in den NSU-Komplex aufwerfen, sondern auch zum Zustand eines Landes, in dem eine rechtspopulistische Politik wieder salonfähig geworden ist. Die Ausstellung ist Teil des Jahresprojektes für Courage und Demokratie in Eisenach, das in diesem Jahr unter dem Thema „Der NSU. Das Trauma eines Landes“ steht.

 

3 Tage für Besucher*innen geöffnet

Am Donnerstag, 10. Juni von 14 bis 16 Uhr und am Samstag und Sonntag, 12. und 13. Juni, jeweils 10 bis 16 Uhr können interessierte Besucher*innen durch die Ausstellung gehen.

Bisher konnte die Ausstellung pandemiebedingt nur online besucht werden. Während des Rundgangs ist eine Mund-Nasen-Bedeckung sowie der nötige Abstand zu anderen Gästen notwendig.

 

Ausstellung im Herbst in Bad Salzungen

Voraussichtlich Anfang Oktober 2021 wird die Ausstellung noch einmal in der Demokratiewerkstatt in Bad Salzungen (Michaelisstraße 15) zu sehen sein.

 

Stadtverwaltung Eisenach

Stabstelle 01.1
SB Pressestelle
Markt 1, 99817 Eisenach
T: +49 3691 670 131

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