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Oberbürgermeisterin begrüßt Opel-Sanierungspakt

Bildquelle: Werbeagentur Frank Bode | www.werbe-bo.de

Eisenachs Oberbürgermeisterin Katja Wolf begrüßt den gestern seitens PSA bekannt gegebenen Opel-Sanierungspakt. Demnach sagt der französische Mutterkonzern PSA Investitionen in neue Modelle und eine Auslastung der Werke zu.

Die Vereinbarung ist ein gutes Zeichen, sagt Katja Wolf.

Die Oberbürgermeisterin betont, dass für sie die langfristige Sich‎erung des Opelwerkes in Eisenach über das Jahr 2023 hinaus geht. Bis dahin, so die gestern beschlossene Vereinbarung, gebe es für die im Unternehmen Opel verbleibenden Mitarbeiter Kündigungsschutz.

Zwei Modelle am Eisenacher Standort

Den Ankündigungen von PSA müssen nun Taten folgen, fordert Katja Wolf.

Die versprochene Werksauslastung heißt im Fall Eisenachs, dass zwei Modelle im Automobilwerk ‎gebaut werden müssen.

Das fordern wir ein, so die Oberbürgermeisterin.

Sie wird sich zeitnah mit ihren Amtskollegen der Opelstädte Rüsselsheim und Kaiserslautern beraten.

In einer Pressemitteilung hatte PSA informiert, dass im Eisenacher Opelwerk der Grandland ‎X und die Hybrid-Version des Grandland gebaut werden sollen – im Zwei-Schicht-System.

Nach unserer Einschätzung und in Rückkoppelung mit dem Eisenacher Opel-Betriebsrat handelt es sich dabei aber nicht um zwei Modelle, sondern zwei Varianten eines Modells, so Katja Wolf.

Die langfristige Werksauslastung ist damit nicht gesichert.

Eisenach und die Opel-Belegschaft sowie die Zulieferer brauchen eine Perspektive über das Jahr 2023 hinaus, bekräftigt die Oberbürgermeisterin.

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