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Oberbürgermeisterin im Gespräch mit Eisenacher Schaustellern

Bildquelle: Werbeagentur Frank Bode | www.werbe-bo.de

Gemeinsame Suche nach Unterstützungsmöglichkeiten

Wir wollen das uns Mögliche tun und Ihnen helfen, denn ich weiß, Ihre Branche ist besonders betroffen, betonte Oberbürgermeisterin Katja Wolf vorige Woche bei einem Treffen mit Schaustellern.

Sie hatte die Schaustellerfamilien aus Eisenach zu einem Gespräch ins Rathaus eingeladen, um zu erfahren, welche Unterstützung gebraucht wird.

Als erste und relativ schnelle Variante – so eine Idee aus der Gesprächsrunde – wird jetzt geprüft, ob in relativ kurzer Zeit die Schaustellerfamilien je einem Stand oder Karussell auf dem Marktplatz aufstellen können.

Das würde uns wieder ein kleines Stück helfen, waren sich die Schausteller einig.

Für die Eisenacher Schausteller-Familien Hofmann-Jehn, Schmökel und Lorenz ist es ein positives Signal, dass die Stadt ihre Sorgen ernst nimmt.

Für uns geht es ums Überleben. Wir leben praktisch mit einem Berufsverbot, aber man kann nicht alles auf Null setzen, sagten Fred Hofmann-Jehn und Mario Schmökel. Wartungsarbeiten, Versicherungs- und Lebenskosten und anderes mehr müssen weiter geleistet und bezahlt werden.

Die Schausteller wünschen sich vor allem eine faire Chance, ihre Angebote – von Zuckerwatte und Süßigkeiten über Imbiss und Getränke bis zu Fahrgeschäften – bald wieder präsentieren zu können. Dabei geht es ihnen auch um Gleichbehandlung, denn große Freizeitparks dürfen andernorts wieder öffnen, aber in Thüringen sind Veranstaltungen mit Kirmescharakter noch verboten.

Es findet bei uns alles unter freiem Himmel statt und wir werden alle Abstands- und Hygieneregeln einhalten, betonte Mario Schmökel.

Diskutiert wurden in der Gesprächsrunde auch die Idee eines zeitweisen Freizeitmarktes auf dem Festplatz Spicke. Dafür haben die Schausteller bereits ein Konzept erarbeitet und beim Gesundheitsamt eingereicht. Hieran soll weiter mit Blick auf den Herbst gearbeitet werden.

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