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Oberbürgermeisterin Katja Wolf zu Besuch bei Opel

Bildquelle: © Stadt Eisenach/Ulrike Unger
Oberbürgermeisterin Katja Wolf und Werksleiter Jörg Escher besichtigen den Opel Grandland X in der Produktionshalle des Eisenacher Opel-Werks.

Am Mittwoch, 27. April, besuchte Oberbürgermeisterin Katja Wolf das Eisenacher Opel-Werk und tauchte ein in die Herstellung des Opel Grandland X. Das Fahrzeug, das wahlweise mit Verbrenner, Diesel oder plugin Hybrid erhältlich ist, wird exklusiv in Eisenach gefertigt. Katja Wolf zeigte sich begeistert von der modernen Ausstattung und den technischen Details des neuen Modells. Im Gespräch mit Werksleiter Jörg Escher informierte sie sich über die aktuelle Situation im Werk.

Mit Blick auf die Zukunft betonte Oberbürgermeisterin Katja Wolf:

Ich möchte eine langfristige Sicherung des Werks in Eisenach. Meine Aufgabe ist es, Sie in enger Zusammenarbeit mit der Stadt dabei zu unterstützen, volkswirtschaftlich sinnvolle Lösungen zu finden, damit die tiefgreifende Umgestaltung der Automobilindustrie gelingen kann.

Das Team hat trotz vieler pandemiebedingter Einschränkungen einen fantastischen Job gemacht. Mit dem neuen Grandland schlagen wir ein weiteres Kapitel der erfolgreichen Geschichte des Werkes auf. Wir freuen uns, Opels SUV-Flaggschiff in gewohnter Eisenacher Topqualität auszuliefern, sagt Werksleiter Jörg Escher.

Im Januar 2022 lief die Produktion bei Opel nach drei Monaten Kurzarbeit wegen Chipmangels wieder an.

Ich freue mich sehr über das positive Signal von Stellantis, die Produktion wieder aufzunehmen. Der Konzern hat sich damit klar hinter den Standort in Eisenach gestellt. Die hohe Motivation der Beschäftigten, die sich nicht zuletzt aus der mehr als hundertjährigen Tradition des Automobilbaus in Eisenach speist, kann ich gar nicht hoch genug anerkennen und wertschätzen, so die Oberbürgermeisterin.

Insgesamt hängen 12.000 Beschäftigte der Automobilzuliefererindustrie in Westthüringen am Automobilbau, das sind nahezu 30 Prozent aller Beschäftigten dieser wichtigen Branche in Thüringen. Dies geht aus einer Studie des Vereins „automotive thüringen e. V.“ hervor. Das Werk von Opel nimmt dabei eine Schlüsselrolle ein. Eine ähnlich hohe Konzentration gibt es in keiner anderen Region Thüringens. Die Region Westthüringen bezieht sich in diesem Fall auf die Stadt Eisenach, den Wartburgkreis und den Landkreis Gotha.

 

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