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Bildquelle: Werbeagentur Frank Bode | www.werbe-bo.de

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Partnerschaft für strategische Zukunft der Automobilbauindustrie vereinbart

Ich freue mich, dass wir heute in Eisenach eine Partnerschaft für eine strategische Zukunft der Automobilindustrie für die Region zwischen Unternehmen, Stadt und Freistaat vereinbaren konnten, erklärt die Eisenacher Oberbürgermeisterin Katja Wolf.

Sie hatte den Thüringer Ministerpräsidenten Bodo Ramelow und Valentina Kerst (Staatssekretärin im Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft) nach Eisenach eingeladen. An dem Gespräch nahmen Unternehmen der Automobilindustrie sowie deren Zulieferindustrie teil. Gemeinsam diskutierten sie die aktuelle Lage der Branche.

Ich kenne die Zahlen und weiß, dass gerade die Thüringer Automobilzulieferer sowohl in der Unternehmensgröße als auch der Produktivität weit über dem Industriedurchschnitt im Freistaat liegen. Deshalb haben wir ein besonderes Landesinteresse daran, dass die Branche, die in Westthüringen besonders stark vertreten ist, den Transformationsprozess erfolgreich bewältigt. Dabei sind vor allem die Unternehmer, aber auch die Mitarbeitenden gefordert. Von Seiten der Landesregierung wurden bereits zahlreiche Initiativen auf den Weg gebracht, um die Akteure bei den notwendigen Strategieentwicklungen und Transformationsprozessen zu unterstützen, so Ministerpräsident Bodo Ramelow.

Die besondere Herausforderung für die gesamte Region, nämlich Eisenach und den Wartburgkreis, wird darin bestehen, den Umbau der Wirtschaft so zu gestalten, dass einerseits die Automobilbranche klar auf die wichtigen Zukunftsfelder ausgerichtet wird.

Mit der ‚Thüringer Allianz Automobilindustrie‘ und der Koordinierungsstelle bei der LEG haben wir bereits auf die problematische Entwicklung in der Branche reagiert, sagte Thüringens Wirtschaftsstaatssekretärin Valentina Kerst. Jetzt geht es darum, in diesem Rahmen konkrete Unterstützungsangebote und Zukunftskonzepte zu entwickeln.

Ein solches Instrument könne zum Beispiel das von der IG Metall und dem Wirtschaftsministerium vorgeschlagene Transfer-Kurzarbeitergeld sein.

Wir sehen eine Chance in der Neuausrichtung auf neue Antriebstechnologien oder ganz neue Produktfelder, so Kerst weiter.

Das Land könne den Unternehmen diesen Transformationsprozess nicht abnehmen, ihn aber in Forschung und Produktion flankieren.

Keine Frage, dass dabei der Raum Westthüringen besonders im Fokus steht.

Andrea T. | | Quelle:

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