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Produktion bei OPEL in Eisenach ruht bis Jahresende

Bildquelle: Werbeagentur Frank Bode | www.werbe-bo.de

Oberbürgermeisterin zeigt sich besorgt

Der Automobilhersteller Stellantis hat angekündigt, die Produktion im Eisenacher Werk der Tochter OPEL bis zum Jahresende ruhen zu lassen. Für rund 1300 Mitarbeiter*innen bedeutet dies Kurzarbeit. Grund sind Engpässe bei der Lieferung von Chips für die Autoindustrie. Schon im August war es deswegen zu einem zeitweiligen Produktionsstopp gekommen. In Eisenach wird derzeit der OPEL Grandland gebaut.

Oberbürgermeisterin Katja Wolf zeigt sich besorgt von der Ankündigung des OPEL-Mutterkonzerns.

Natürlich ist die Nachricht für mich mit großer Sorge verbunden. Immer, wenn die Produktion bei Opel nicht richtig läuft, hat das Auswirkungen auf die Stadt. Ich hoffe, dass die Probleme bei der Halbleiterproduktion schnellstmöglich geklärt werden.

Die Abhängigkeit insbesondere vom asiatischen Markt gehe mit einer gewissen Hilflosigkeit einher, denn in Deutschland lasse sich dieses Problem nicht lösen, so die Rathaus-Chefin.

Jetzt Weichen für die Zukunft stellen
Die Oberbürgermeisterin äußert ihre große Hoffnung, wonach die Produktionspause intensiv dafür genutzt wird, neue Modelle der Fahrzeugproduktion nach Eisenach zu bringen.

Jetzt geht es darum, die richtigen Weichen dafür zu stellen, damit auch weiterhin zukunftsfähige Nachfolge-Modelle des Grandlands bei uns in Eisenach produziert werden, betont Katja Wolf.

Der Produktionsstopp betrifft nicht nur etwa 1300 Beschäftigte bei OPEL. Auch die Zulieferbetriebe – angefangen von der Logistik bis hin zur Produktion von Sitzen – müssen sich auf harte Monate einstellen.

Wir wissen, dass die Mitarbeitenden bei OPEL durch Kurzarbeitergeld aufgefangen werden. Bei den Zulieferbetrieben ist das natürlich ungleich schwieriger. Auch das bereitet mir große Sorge, sagt Oberbürgermeisterin Katja Wolf.

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