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Rassegeflügelzucht ist mehr als nur ein Hobby

«Schutz der natürlichen Umwelt heißt, auch die Rassen des Hausgeflügels als altes Kulturgut zu bewahren und zu pflegen», so der Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt, Stefan Baldus, anlässlich der 15. Verbandstagung der Thüringer Rassegeflügelzüchter in Seebach bei Eisenach.

Züchterische Erfolge verlangen den Einsatz von viel Freizeit und die Liebe zum Tier. Die Verbandarbeit ist gekennzeichnet von Pflege der Gemeinschaft, züchterischer Vereinsarbeit, Fachvorträgen, Erfahrungsaustauschen, Ausstellungen aber auch Vereinsfesten und Geselligkeit, wovon besonders auch die Jugend profitieren soll.

«Der Freistaat wird auch in diesem Jahr die Verbandsarbeit des Landesverbandes der Rassegeflügelzüchter mit Fördermitteln unterstützen. Geplant sind 8000 Euro», erklärt hierzu Baldus.

Gleichzeitig übergibt der Staatssekretär 25-mal die Preismünze in Bronze und zwei silberne Preismünzen als Zuchtpreise des Thüringer Ministeriums für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt.

«Wer züchten will, muss im Voraus wissen, wie das Zuchtziel aussehen soll, muss Vererbungsgrundlagen und -regeln kennen. Der Zuchterfolg eines jeden Züchters bestimmt letztlich den Zuchtfortschritt eines Jahrganges. Damit steht die Entwicklung der Rassen nicht still, sie geht weiter. Züchten ist Denken in Generationen», so Baldus.

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