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Rettungseinsatz am Baumkronenpfad

Freitag, 17 Uhr, wurde die Bergwacht Ruhla zu einem Einsatz nach Craula gerufen. Zehn Personen waren nach einem Brand im Turm des Baumkronenpfades verletzt und weitere fünf Menschen wurden im Wald vermisst.
Zwei Personen befanden sich auf den Turm und mussten per Hubschrauber gerettet werden.

Gefragt waren die Ruhlaer Bergretter. Nach dem die Freiwilligen Feuerwehren aus Höngeda, Mühlhausen und Bad Langensalza die ersten Aufgaben gemeistert haben, waren die Retter aus Ruhla gefragt.

Zwei von ihnen bereiteten auf dem Aussichtturm zwei Personen für eine Bergung per Hubschrauber vor. Die Polizei-Fliegerbesatzung kam aus Erfurt und die Retter aus Oberhof, die Ruhlaer breiteten den Transport am Boden vor. Schnell wurde der Einsatz abgearbeitet.

Die ersten Rettungen machten die Kameraden von den Feuerwehren per Drehleiter vom Pfad. Die Ruhlaer bereiteten in der Zwischenzeit das Abseilen von Verletzten aus 24 Metern vor.
Am Boden wurden die Verletzten vom DRK-Katastrohen-Schutzzug Mühlhausen und Bad Langensalza betreut.

Im angrenzenden Wald suchten die Feuerwehrleute aus Marlishausen verirrte Menschen. Dazu kamen die Rettungshunde zum Einsatz.

Nach gut zwei Stunden war die Übung beendet. Im Einsatz waren über 120 Helferinnen und Helfer fast alle waren im Ehrenamt tätig. Im Einsatz waren die Polizei Unstrut-Hainich, die DRK Bergwacht Thüringen (Ruhla und Oberhof), die Rettungshunde aus Marlishausen, die Polizeiflieger aus Erfurt, der Rettungsdienst mit Notärzten und Org.-Leiter, der Katastrophen-Schutzzug des DRK Mühlhausen und Bad Langensalza. Im Einsatz waren weiterhin der Katastrophen-Schutzstab und die Technische Einsatzleitung. Die Versorgung übernahmen die Johanniter aus Bad Langensalza
Ebenfalls überzeugte sich der Landrat vom Einsatzgesehen auf dem Baumkronenpfad.

Den Baumkronenpfad im Nationalpark Hainich, seit einigen Monaten auch Weltnaturerbe, besuchen zu allen Jahreszeiten zahlreiche Touristen und Erholungssuchende. Das Anliegen einer Vollübung wurde von den zuständigen Stellen begrüßt. Angesichts der besonderen Lage und der Konstruktion des Pfades sind Maßnahmen, die der Sicherheit der Besucher dienen, sehr willkommen.
Gut eine halbes Jahr dauerten die Vorbereitungen auf die Übung.
Die Übung an der Thiemsburg mit dem Baumkronenpfad diente der Erprobung des Zusammenwirkens und der Einsatzbereitschaft verschiedener Rettungskräfte unter Bedingung einer Großschadenslage.

Die Gesamt Übung fand am Freitag während der normalen Öffnung des Pfades statt, so waren die Zuschauer der Übung echt und aufmerksam.

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